Montag, 21. April 2014

Mein Osterspaziergang



Ein schöner Spaziergang war das heut.
Die Sonne schien…
und
wir bewunderten den blauen Himmel.

Erinnerst du dich?
Erstaunt sahen wir,
die Bäume dort stehen schon in voller Blüte!
Weißt du noch?
Unsere Vorfreude auf die leckeren Früchte im Herbst!

Erinnerst du dich auch
…an die Wiese im satten Grün.
Schau nur, die vielen kleinen Blümchen
…bunt gestreut!
Dort Gänseblümchen
und da schau echte…
Butterblümchen!
Weißt du noch?
Du fragtest, warum sie so heißen?

Erinnerst du dich?
Das frage ich dich jetzt…
in diesem Augenblick
am gleichen Abend noch!
Deine Augen sagen alles…
Ja, wohl wahr…
Ein schöner Spaziergang war es heut.
Bericht von Marie aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"

Freitag, 18. April 2014

Alte Kommode mit neuem Farbanstrich.

Sonntag,den 13.April 2014
Sonntag,den 13.April 2014:
Neuer Mitbewohner, neues Wohnzimmer: So langsam beginnt sich das gemeinsame Wohnzimmer zu verändern. Wo bisher elegantes schwarz, sollen jetzt die Farben friesenblau, weiß, Naturholz pur oder leicht weiß strichen dominieren. Gemütlichkeit soll es ausstrahlen.Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Livebericht aus der Nachbarswohnung nähe "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"



Karfreitag 2014 um 10 Uhr
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Karfreitag, den 18.4.2014 um 10 Uhr :
Neuestes Projekt in unserer Nachbarswohnung: Die Kommode im Wohnzimmer soll heute neu gestaltet werden. Farbe, Pinsel alles liegt schon bereit. Nur...warum diese Verzögerungen? Irgendwann meinte sie plötzlich, sie bräuchte: "...erst mal einen leckeren Cappuccino!" Wollte sie wirklich NUR einen Kaffee? Ihr Blick verrät mehr als sie sagte. 
Mir scheint...Eine Wohnung verändert sich, dann veränderst auch du dich? Ist das tatsächlich so? Livebericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
Karfreitag 2014 um 11 Uhr
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Karfreitag, den 18.4.2014 um 11 Uhr :
Aha, die Verzögerungen heute früh waren wohl berechtigt. Denn…plötzlich kamen Bedenken auf bei ihr , ob denn friesenblau im Landhausstil doch die richtige Wahl für den neuen Farbanstrich der Kommode seien. Sie entschied sich anders. Berechtigt, wie ich am Anfang schon meinte. Livebericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
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Ostermontag, den 21.4.2014
Es ist vollbracht! Die Kommode hat einen neuen Farbanstrich, nicht in blau, nicht in schwarz, sondern...
Nein! Der wird noch nicht verraten!
Sie hat noch weitere Pläne...Sie möchte erst die Wand neu streichen und ein schönes Gemälde über dem Schrank aufhängen. Dann...endlich erst werden wir die neue Farbe der Kommode erfahren. Bericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsereKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"

Donnerstag, 10. April 2014

Begegnungen im Leben

Kennst du das?
Mit einem beklemmten Gefühl erfährst du von ihr, dass sie auszieht.
Dabei kennst du sie schon sooo lange!
Ein halbes Leben lang?

Selbstverständlich...hilfst du ihr beim Einpacken ihrer Sachen.
Traurig...trägst du mit ihr zusammen die letzten Habseligkeiten hinaus.
Tapfer...umarmst du sie ein letztes Mal.
Lachend...wünschst du  ihr ALLES GUTE.
Die Tränen dabei versteckend!
Ihr bestätigt euch mehrfach beim Einsteigen in ihr Auto,
dass ihr euch NICHT …NIEMALS…aus den Augen verlieren werdet.
Den wissenden Blick dabei versteckend!
Du winkst dem Transporter lange noch hinterher.
Ignorierend, dass sie dich schon längst nicht mehr sehen müßte.
Irgendwann, dann…irgendwann einmal gehst zu mit langsamen Schritten wieder zurück ins Haus.
Benommen schließt du leise die Haustür hinter dir.
Und du denkst, wieder ein Freund weniger.
Der wissende Blick, die versteckten Tränen, jedes Detail des Abschieds durchlebst du nochmal.
Irgendwann, dann…irgendwann einmal stellst du fest, du stehst ja immer noch im Flur!
Niedergeschlagen verkriechst du dich in dein Bett, in der Hoffnung, dass diese Gedanken endlich weggehen.
Du kämpfst dagegen an…
Nein, nein...wir schwörten uns, dass wir uns nicht aus den Augen verlieren werden!
Es war versprochen!
Oder?
Nein, nein...so kann...so darf es nicht sein!
Du versteckst dich unter deine Bettdecke.
Nur weg, nur weg hier!
Aber du kannst nicht vor deinen Gedanken fliehen!
Genau, in diesem Moment weißt du es!
Ja,
ich habe eben EINEN Freund verloren.
Nein,
ich habe eben schon WIEDER EINEN Freund verloren.
Wie oft...
Wie oft nur...werde ich solche Abschiede noch ertragen können?

Gedanken über das Kommen und Gehen, Begegnungen im Leben eben.
Bericht von Marie aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"

Montag, 31. März 2014

Sehenswürdigkeiten Wiens/Hofmobiliendepot

Was  ist ein Depot? Ich kenne viele Arten. Ein  Wertpapierdepot.MEIN Wertpapierdepot (Kicher....).Ein Depot für Fahrzeuge der Straßenbahn. Schon gewußt, in Wien gibt es ein Hofmobiliendepot!
Ein Möbelmuseum in bester Lage. Vermutlich nicht das Ziel, wo die meisten Touristenscharren zuerst hinlaufen. Schade. Ich kann euch versichern, ich war unendlich viele Stunden in dem Haus und war begeistert. Meine zahlreichen Fotos können dies bezeugen.
Nicht ohne Grund, denn...es soll das "...weltweit größte Museum für Wohnkultur" sein. Na, immerhin!
(geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, Mariahilfer Straße 88,Wien)
Das Hofmobiliendepot entstand irgendwann einmal so.....
Bis ins 18Jdh. schaffte man die gesamten Möbel, die Teppiche, die Gardinen,den Hausrat ständig von einem Ort zum anderen. Eben da, wo gerade die Monarchie geruht sich aufhalten zu wollen.
Man ernannte, ab 1747 wie bei den Franzosen,einen  Hofmobilieninspektor mit der Inventarisierung und dem Transport des höfischen Möbelbestandes von Kaiserin Maria Theresia .Dazu gehörte auch die Möbelpflege zu den wichtige Aufgabe des „Hof Mobilien Magazins“.
Nach der Monarchie wurden die Bestände der Österreichischen Republik übergeben.
In der Gegenwart sind wir jetzt die glücklichen Gäste im Hause Mariahilfer Straße 88, die solch schöne Möbelstücke bestaunen dürfen. Zum Beispiel:                                                                         
Meterlange Regale voll Spucknäpfe. Ja, Spucknäpfe. Laut Wikipedia, wurde die im 19.Jdh. in der Öffentlichkeit (Saloons, Hotels, Geschäften, Banken) aufgestellt, besonders wo erwachsene Männer Tabak kauten oder...
Zitat:„…versammelten. Die Verwendung von Spucknäpfen wurde zu dieser Zeit als ein Fortschritt der Manieren und der Gesundheitsvorsorge angesehen. Sie wurden aufgestellt, um das bis dahin übliche Ausspucken auf Fußböden, Straßen und Bürgersteige einzudämmen. In vielen Städten wurden Gesetze erlassen, die das Spucken in der Öffentlichkeit außer in Spucknäpfe verboten.“ siehe Link-Wikipedia
Zu sehen sind im Hofmobliendepot zahlreiche Originalmöbeln der Habsburger, vom Leibstuhl ...stopp....ja richtig, allerlei Stühle rum das tägliche Problem..bis zum Kaiserthron.
Interessant fand ich, dass jeder Habsburger ein Handwerk erlernen mußte. Einige Besitztümer von  Kaiser Franz II. (1768-1835) wurden gezeigt. Er war ausgebildeter Tischler. Waren das jetzt seine Lehrstücke?
Interessant fand ich, wie die Verarbeitung der Möbel allgemein waren. Klappstühle alias Ikea. Ab und an konnte ich es nicht verkneifen, mich in gebückter Haltung unter einem Stuhl die Details näher zu beäugen. Hier ein Klappverschuß, dort Mini-Räderchen und etc.
Interessant fand ich, dass die Besucher an einem mechanischem Gemälde so unachtsam vorbeigehen können. Das Bild stand in der Mitte. Man konnte es sich von vorne und hinten anschauen. Außerdem wurde per Video die Besonderheiten des Bildes gezeigt.Spannend!
Mein Fazit: Abseits vom Touristiktrubel und dennoch typisch wienerisches im Museum mit Lerneffekt zu erfahren. Empfehlenswert. Gemütliches  Bestaunen ohne Zeitdruck durchaus ratsam.
Spartipp:Sisiticket gilt innerhalb eines Jahres für Schloß Schönbrunn Grandtour, Hofmobiliendepot und Kaiserappartements-Susimuseum-Silberkammer-->siehe mein Blogbeitrag .
Bericht von Marie aus “UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie“/Unterwegs

Freitag, 28. März 2014

Sehenswürdigkeiten Wiens/ Kaiserappartements | Sisi Museum | Silberkammer

Einige interessante Gebäudekomplexe befinden sich in der Innenstadt Wiens.
Zum Beispiel die Hofburg. Seit 600 Jahren diente sie als Residenz der Habsburger Dynastie. Imposant von außen.Unbestreitbar sehenswert ist es auch von innen.Es lohnt sich allemal ein Ticket zu kaufen, denn....
ihr werdet...für nur ein Ticket...die kaiserlichen Appartements, das Susimuseum und die Silberkammer im Gebäude bestaunen dürfen.
Die Silberkammer:
Der Volksmund meint...Elstern stibitzen alles was glänzt? Aha, deshalb scheint alles verriegelt in der Hofburg zu sein. Besonders aber in der Silberkammer. Ein Paradies für Elstern. Hier glänzt es wahrlich silbern oder golden, edles Tafelgeschirr, Porzellan, sogar Back- und Kochgeschirr. Alles Restbestände aus der österreichischen Monarchie.
Besonders verwertbar als Dekorationsidee für eine Party in unserer KünstlerVilla, wenn man sich die  riesigen verschnörkelten Kerzenständer intensiver betrachtet. Der Trick: Sie stehen auf Spiegelplatten, die  man durch ein simples Stecksystem unendlich verlängern könnte. Ideal für lange, für meterlange Tischtafeln. Abends muß es wohl sehr romantisch ausgesehen haben, das Kerzenlicht widerspiegelnd. Abgesehen davon war es auch notwendig, um Kerzen einzusparen.
Neugierig?Per Link könnt ihr es selbst bestaunen.-->Mailänder Tafelaufsatz
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In das Sisimuseum bin ich ,ebenso wie im Beitrag Sehenswürdigkeit/Mozarthaus, eher  "hinein gestolpert". Ich bin kein "Fan" von Kaiserin Elisabeth und mein Wissen haben ich vorwiegend nur aus den weltbekannten Filmen mit Romy Schneider --> siehe Wikipedia Sisi-Filme.
Mein Eindruck war, daß in zarten Ansätzen versucht wird, über Wahrheit und Mythos aus dem Leben Elisabehts aufzuklären. Hier kann man einige ihrer Gedichte lesen, die mit vielen anderen Austellungssstücken doch einen lebendigen Eindruck über ihre Persönlichkeit wiedergeben. Aspekte  wie ihre Kindheit,wie ihren vermeintlichen Gesundheitswahn, wie ihre Ablehung des strengen höfischen Zeremoniell, wie die daraus vermutlich resultierende Flucht aus Wien, wie ihre vielen Reisen....können wir uns doch ein Bild von ihrem Leben machen.Vielleicht sogar Verständnis für bekannte Reaktionen ihrer Selbst, zeigen. Hierbei möchte ich nicht ins Detail gehen. Alle die gezeigte Indizien in dem Museum konnte ich ohne viel Fantasie haben zu müssen, einige Rückschlüsse aus ihrem privaten Leben ziehen. Ich möchte meine Erkenntnisse nicht hier in meinem Blog schreiben. Ich kann nur auffordern, jeder sollte einmal im Leben das Museum durchstreifen. Vielleicht erkennt man, wie ich, einige Rückschlüsse sogar auf sich selbst. Zumindest die Erkenntnis, dass wohl doch vieles im eigenen Leben mit der Kindheit in Verbindung steht. So scheint es wohl in Kaiserin Elisbeths Leben beeindruckend stark hervor zu treten. Das Sisimuseum, hier eine kleine Einladung live, per Audiogilde, am Beginn der Tour.Live-Mitschnitt des Audiogilde
Die Kaiserappartements:
Beginn der Tour, da...dort...schaut doch...die schöne Kaiserstiege(-treppe) hinauf...
Jedermann durfte, wenn er einen Termin zu einer privaten Audienz bekommen hat, diese Treppe direkt zum Audienzimmer betreten. Die Appartements sind autentisch eingerichtet, wie ich finde. Hier könnte man meinen, Kaiser Franz Josepf  hat seinen Schreibtisch gerade kurz verlassen. Und kommt gleich wieder. Immerhin, wohnte er bis zum Schluß hier. Bis 1916.
Vieles habe ich gesehen. Das Arbeitszimmer und Schlafzimmer. Wie sein Ruf, scheint Kaiser Franz Joseph wohl viel gearbeitet zu haben. Spartanisch eingerichtet.Die Arbeit im Vordergrund.Viele Schicksalsschläge hat er erfahren müssen.
Am Ende kann man die Räumlichkeiten der Kaiserin durchlaufen. Das teilweise Original erhaltene Bad, eine edle Toilette, ihre bekannten Turngeräte.
Aufgefallen ist mir, daß die Besucher sehr leise im Gegensatz zum Schloss Schönbrunn waren. Alle lauschten gespannt ihrem Audiogerät.
Spartipp:Sisiticket An anderen Tagen besichtigte ich Schloß Schönbrunn Grandtour und das Hofmobiliendepot -->siehe mein Blogbeitrag .

Alle Audio-Mitschnitte der Hofburg hier siehe -->Link oder als Lesetext -->Link.
Anmerkung bzgl.Gepäck: Ich habe keine Möglichkeit gefunden mein Gepäck aufzubewahren. Lag es daran, dass das Kundenzentrum gerade neu gebaut wird?
Fazit bzgl. Hofburg: Prädikat Sehenswert.Bericht von Marie aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Unterwegs

Donnerstag, 27. März 2014

Sehenswürdigkeiten Wiens/Mozarthaus


Das Mozarthaus  zeigt Wolfgang Amadeus Mozart mit Schwerpunkt seiner Wiener Jahre

(tägl.geöffnet 10-19Uhr, 10€ Eintritt, Domgasse 5, nähe Stephansdom/Innenstadt)
Der Besucher beginnt  im 3.Stock des Hauses. Thema: Wien zur Zeit Mozarts Informationen zu seinem Privatleben, seinen Freunden, Gönnern, Beziehungen zur den Freimaurern und zur Wiener Gesellschaft.
Wien war beispielsweise in dieser Zeit mit Paris und London ebenbürtig. Hier lebten 50.000 Menschen innerhalb und 150.000 außerhalb der Wiener Stadtmauern. Mozart verdiente für damalige Verhältnisse Stargagen. Stopp...die Betonung liegt auf Star, Stargagen.Nicht wie man allgemein glauben möge, völlig verarmt.
In seiner begehbaren Wohnung (1.Stock) gingen bedeutende Künstler und Prominenz ein und aus. Mozart gab oft in seiner Wohnung Konzerte.
Im 2.Stock wurde mir die musikalische Welt seiner Zeit vermittelt.
Wie mir im Film Amadeus falsch vermittelt, war Antonio Salieri nämlich nicht sein ärgster Feind. Sie komponierten sogar gemeinsam eine Kantate, die aber leider verschollen ist.
Außerdem nahm er Mozarts Sohn als Schüler, damit er eine gute Ausbildung und aufgrund des bekannten Namens in Wien auch gute Referenzen für seinen späteren musikalischen Werdegang  hat.(mehr Infos unter -->Link)
Sicher...lange hoffte Mozart auf eine Kaiserhofanstellung. Erst nach 6Jahren wurde sie ihm vergönnt. Dennoch hatte er ein überdurchschnittlich gutes Einkommen. Er mietete Konzertsäle und gab Konzerte auf eigene Rechnung.
In der Ausstellung werden ebenso Bettelbriefe von Mozart (mehr dazu -->Link) angesprochen, wobei er um unvorstellbar hohe Summen bittet. Man vermutet, dass es Spielschulden seien, die er begleichen mußte. Spielschulden waren damals Ehrenschulden. Man notierte diese nicht. Somit kann man diese These nicht nachweisen.
Und voilà...Im 1.Stock befindet sich die eigentliche Mozartwohnung. 
11Jahre lang lebte Mozart in Wien.13mal sei er umgezogen in dieser Zeit. Die Wohnung, die man besichten kann, war seine teuerste und eleganteste Wohnung, die er je besaß.
Hier hat er viel geschaffen zum Beispiel  Die Hochzeit des Figaro.
Hier war einige Monate auch Leopold Mozart zu Besuch.
Ich schritt ehrfürchtvoll durch die Wohnung. Mit Hilfe der Hinweise des Audiogilde am Ohr ging ich auf Entdeckungsjagd.
Wo könnte Leopold Mozart  während seines Besuches geschlafen haben? Vielleicht hier? Dem Zimmer mit separaten Eingang?
Oder ...wo stand Mozarts Billardtisch? Laut Inventarliste besaß er eins. Ein Billartisch zu besitzen, gehörte zum Statussymbol der damaligen Zeit. Wahrscheinlich stand es im größten Zimmer der Wohnung. 
Hier muß es sehr laut zu gegangen sein. Ständig waren Gäste im Haus. Ein Baby auch.
Nachweislich war die Lautstärke wohl eher förderlich für seine musikalischen Schöpfungen. Zahlreiche Schüler unterrichtete er Nachmittags und Vormittags komponierte er. Hier wohnte auch ein Schüler namens Nepomuk Hummel.
Vieles ist mir in Erinnerung geblieben. Die Wohnungen wurden aufwändig restauriert. 
Ein beeindruckendes Haus. Sehr zu empfehlen ohne, dass man ein Anhänger Mozarts sein müßte. Anschaulich  wurde mir multimedial das Wiener Leben des 18.Jhd. näher gebraucht. Die Wissensvermittlung wirkt dabei nicht erschlagend.
Spartipp: Gutschein im Hostel gefunden(1+1Gratis). Ich fragte einen Passanten ,ob wir gemeinsam hinein gehen könnten und teilen uns den Eintrittspreis. Letztendlich kam ich kostenlos hinein. Vielen lieben Dank dafür!
Fazit: Ich bin völlig ungeplant in dieses Museum "hineingestolpert". Bin dennoch sehr positiv überrascht. Es macht mich jetzt neugierig auf weitere musikalische Museums-Entdeckungstouren durch Wien.
Nett klingende Hinweise wie: 
1a, kleine Episoden Mozart  nachzulesen siehe -->Link
1b, somit macht mich das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (öffentl zugänglich) neugierig auf einen Besuch meinerseits
2,weitere Musikerwohnungen zu bestaunen siehe -->Link
Und vielen vielen weiteren Tipps, die in den folgenden Blogbeiträgen folgen...
kann ich versichern, dass ein Wienbesuch sich überaus lohnt. 
Grüsse aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Unterwegs
Bericht von Marie
 

Samstag, 18. Januar 2014

Die Kraft der Gedanken-Manus Methode gegen Liebeskummer?!


Hallo liebe Leser, entweder lest ihr selbst den langen Text oder hört euch das Video (Kurzversion des Textes)an.Als Premiere stellen wir euch im Video die erste Bilder unserer Villa vor. Viel Spaß beim Reinhören!
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Seit Wochen ist in unserer Villa der "Wurm drin".Alles läuft schief, dann wieder nicht. Dann doch wieder. So, und nun ist es raus...Auf einmal gab es gleich drei schlechte Nachrichten am Anfang dieser Woche..Schön verteilt. Jeder eine Nachricht Manu-Mimi-Marie. Schlecht, schlechter, am schlechtesten. Und wie, bitte schön, sollen wir...drei Mädels das verkraften? Haben wir das wirklich verdient?MMhh...
Wie? Ihr wisst nicht wovon ich spreche? Dann mal der Reihe nach...
Mimi hat eins ihrer wichtigsten Projekte in Sand gesetzt.Tja, das heißt, Mimi muß sofort auf Geschäftsreise und vor Ort retten, was es noch zu retten gibt.
Ich (Manu) darf (-muß) Mimis Video vom letzten WE fertig machen.siehe Link-->(noch nicht freigeschalten)
Und...noch ganz nebenbei...Marie im Auge behalten.
Oh je Marie. Unser sensibles feinsinniges Mariechen. Sie hat nämlich Liebeskummer....
Wie nicht schlimm? Sagt ihr? Wann hattet ihr das letzte Mal Liebeskummer? Dann erinnert euch schnell zurück...denn, wie war das...HerzSchmerz,ein gebrochenes Herz, keinen Hunger, kann nicht mehr lachen, will nur alleine sein, zu Tote betrübt, will sich ins tiefste Loch verkrichen, nie wieder lieben, nie wieder verlieben...
He, ganz ehrlich..mir ist bang, wenn ich Marie sehe. Sie leidet feuchtbar.
Dabei leide ich noch mehr, denn meine Tipps möchte Marie nicht hören. Ich kann ihr den Kummer nicht nehmen, aber zumindest lindern. Ja, ihr habt richtig gelesen. Man kann viel erreichen, mit seinen Gedanken. Sie sollte ihre Gedanken lenken lernen wie ich gerade.Ups...nun ist es raus.Ich belege einen Kurs auf der Uni zu diesem Thema. Aber zurück zu Marie.
Eins meiner Lieblingssprüche ist...
"ALLES KOPFSACHE". Ja, auch im Fall von Liebeskummer oder gerade da?
Es gibt solch schlaue Bücher, wie zum Beispiel:
"Die Kunst, einen Drachen zu reiten." von Bernd Moestl
Darin ist leicht verständlich erklärt, wie Gedanken einen lenken, verwirren...uns seine eigene Wirklichkeit im Kopf schafft(oder eher vorgaukelt!), unabhängig von der wirklich echten Realtät.
Im Klartext, wir denken und leben somit, alle in unserer eigenen Welt. Sie entsteht durch unsere Gedanken.
Nun, was hat das mit Liebeskummer zu tun?
Schauen wir uns die Definition bei Wikipedia an:(Auszug)
"Liebeskummer bezeichnet umgangssprachlich das Syndrom zurückgewiesener oder unerfüllbarer Liebe und umfasst sowohl körperliche als auch geistige Symptome."
Im Fall von Marie war unser Nachbar Alex schuld. Er hat Maries Zuneigung zurückgewiesen.Allerdings, genau genommen, ist Alex nicht schuld. Sondern...ja,
sondern Marie selbst ist schuld.
Denn...nur sie hat sich ihre Gedanken zu Alex gemacht.
Nur sie hat sich vorgestellt, wie es wäre öfters etwas zu unternehmen mit ihm.
Nur sie hat die gemeinsame Zeit mit Alex mehr genossen als er.
Nur sie hat ihn vermisst, wenn er nicht bei ihr war.
Diese VORSTELLUNG, also IHRE Gedanken, von dem was sie GERNE HÄTTE...war die Wahrnehmung und Vorstellung von Alex zu 100% anders.
Schlußfolgernd richtig, wies Alex Marie also als Partner ab.Weil er sich im Bezug auf Marie nichts vorstellte, hat Alex  keinen Liebeskummer. Aber...Marie, weil sie durch die Zurückweisung nun mit zwei Realitäten in ihrem Gehirn gleichzeitig sich auseinandersetzen muß.
Die eine Realität, die Marie sich zurecht gelegt hat (sie wird eine lange, harmonische Beziehung mit Alex führen) stimmt nicht mit der tatsächlichen Realität überein (Alex verliebt sich in eine Arbeitskollegin).
Nun quält Maries Gehirn sie, mit allem, was es an schmerzhafter Energie aufzubieten hat:
Nächte ohne Schlaf, Appetitlosigkeit, Gedankenwirrwarr, Trennungsschmerz.
Maries Lösung ist: Sie muß sich von ihrer Idee von Alex verabschieden.
Nur wie? Trauer ist gut. Das zeigt, auch wenn es schmerzt, dass Marie eine feinfühlige liebenswerte Person ist. Sie kann Trauer zulassen, aber sie darf sich nicht beherrschen lassen.
Sie soll stattdessen...
sich verabschieden von ihren Vorstellungen mit Alex. Und sagen dabei,
dass sie enttäuscht ist...
-nichts mehr gemeinsam zu unternehmen als Paar, weil es kein "wir" gibt und gab.
-weil nur sie, die gemeinsame Zeit mit Alex genoss...nicht er.
-weil nur sie ihn vermisste,nicht er sie.
Marie soll erkennen, dass sie nur ENTTÄUSCHT sei über ihre Vorstellungen.
Marie DARF darüber TRAURIG sein.
Wenn Marie diese Gedankenspiele anwenden würde, dann wäre sie über ihre unglücklich "Liebe" zu Alex schneller erlöst.
Unsere Gedanken lenken uns zum GUTEN oder zum SCHLECHTEN. Die Kraft der Gedanken, hat schon manche "Berge" versetzen können.Das können wir, wenn wir es wollen.
Ich sag es doch... ALLES KOPFSACHE oder...
"Das Glück Deines Lebens hängt von der Beschaffenheit Deiner Gedanken ab." von Mark Aurel

Fazit: Liebeskummer kann man nicht heilen, aber lindern.
Aufruf an die Leser:
Kann jemand Marie nun sagen, daß sie diesen Blogbeitrag lesen soll??
Sie befindet sich in ihrem Zimmer ganz...ganz..allein schon seit....seit...
(abwinkend)..liebe Leser...das wollt ihr nicht wissen...bestimmt nicht....wie lange schon.
Gruss von Manu aus "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
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Freie Filmmusik by Cayzland Studio
www.cayzland-music.de