Hallo, ich habe diese Woche an einem NähWorkshop teilgenommen.Und möchte euch gerne mein Ergebnis präsentieren.Erstaulich ist wohl nicht so mein Teddy, sondern verblüffend finde ich, wie man einem absoluten Laien(nämlich mich!) zu solch einem tollem Ergebnis verhelfen kann.Ich danke für die Geduld von Anett Kadens dafür!
Nun zu mir. Ich habe einen Teddybär aus Jeansstoff genäht. Mit irgendeiner Jeans? Nein.
Es war meine liebste-Lieblingsjeans! Viele Jahre. Nun lebt sie in Bärengestalt an meiner Seite weiter. Ein bisschen erinnert mich das an die Geschichte von Pinocchio. Auch für mich, wurde mein Teddy nach und nach...immer lebendiger.
Die verschiedenen Schritte sind im Video aufgezeigt.
Hier grob zum Nachlesen.
Vorarbeiten:
Ein Schnittmuster besorgen.Überlegen, wie groß der Teddy werden soll. Ich habe ihn in meinem Fall auf 150Prozent vergrößert. Die Schnittteile auf Papier ausdrucken und ausschneiden. Die einzelnen Teile dann auf Folie nachmalen und zuschneiden. Die Folienteile sind robuster. Unter Beachtung der Hinweise der Einzelteile, diese nun auf den Stoff aufmalen und mit 0,5cm Randzugabe ausschneiden.
Abnäher beachten! Stoffumbruch beachten! Stoffrichtung beachten! Sorgfältiges Arbeiten!
Ich mußte für meinen Bären:
1.Vorderkopf: 2x gegengleich
2.Hinterkopf: 1x im Stoffbruch mit Abnäher
3.Ohr: 4mal, je 2x gegengleich
4.Körper vorn: 2x gegengleich
5.Körper hinten: 2x gegengleich
6.Bein: 2x gegengleich
7.Sohle: 2x gegengleich
8.Arme: 4mal, je 2x gegengleich
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Weitere Schritte zum Nähen:
1.Hinterkopf Abnäher steppen.
2.Ohren nähen.Vorder-und Hinterkopf mit Ohren befestigen.
3.Arme und Beine nähen. Kopf und Arme befüllen mit Bastelwatte(alternativ Laub,Geldscheine.Wackersteine ect.)
4.Restlichen Teile zusammennähen. und auch diese mit wertvollen Edelsteinen, Bettwäsche aus Omas Zeiten befüllen.(alternativ Bastelwatte)
4.1.Nette Zugabe wäre eine Brummstimme im Inneren des Bauches versteckt.
5.Augen aussuchen, Schnauze, Jäckchen, Schal oder ähnliches befestigen.
6.Namen geben,meiner heißt....
-schulterzuckend-wenn ich das wüßte...
Vielleicht haben meine Leser eine Idee? Würde mich freuen...
Bericht von Manu aus "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
Freie Filmmusik by Cayzland Studio
http://www.cayzland-music.de
Freitag, 2. Mai 2014
Montag, 21. April 2014
Mein Osterspaziergang
Ein schöner Spaziergang war das heut.
Die Sonne schien…
und
wir bewunderten den blauen
Himmel.
Erinnerst du dich?
Erstaunt sahen wir,
die Bäume dort stehen
schon in voller Blüte!
Weißt du noch?
Unsere Vorfreude auf die
leckeren Früchte im Herbst!
Erinnerst du dich auch
…an die Wiese im satten
Grün.
Schau nur, die vielen
kleinen Blümchen
…bunt gestreut!
Dort Gänseblümchen
und da schau echte…
Butterblümchen!
Weißt du noch?
Du fragtest, warum sie so
heißen?
Erinnerst du dich?
Das frage ich dich jetzt…
in diesem Augenblick
am gleichen Abend noch!
Deine Augen sagen alles…
Ja, wohl wahr…
Ein schöner Spaziergang
war es heut.
Bericht von Marie aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"
Bericht von Marie aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"
Freitag, 18. April 2014
Alte Kommode mit neuem Farbanstrich.
| Sonntag,den 13.April 2014 |
Neuer Mitbewohner, neues Wohnzimmer: So langsam beginnt sich das gemeinsame Wohnzimmer zu verändern. Wo bisher elegantes schwarz, sollen jetzt die Farben friesenblau, weiß, Naturholz pur oder leicht weiß strichen dominieren. Gemütlichkeit soll es ausstrahlen.Wir sind gespannt auf das Ergebnis. Livebericht aus der Nachbarswohnung nähe "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
| Karfreitag 2014 um 10 Uhr |
Karfreitag, den 18.4.2014 um 10 Uhr :
Neuestes Projekt in unserer Nachbarswohnung: Die Kommode im Wohnzimmer soll heute neu gestaltet werden. Farbe, Pinsel alles liegt schon bereit. Nur...warum diese Verzögerungen? Irgendwann meinte sie plötzlich, sie bräuchte: "...erst mal einen leckeren Cappuccino!" Wollte sie wirklich NUR einen Kaffee? Ihr Blick verrät mehr als sie sagte.
Mir scheint...Eine Wohnung verändert sich, dann veränderst auch du dich? Ist das tatsächlich so? Livebericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
| Karfreitag 2014 um 11 Uhr |
Karfreitag, den 18.4.2014 um 11 Uhr :
Aha, die Verzögerungen heute früh waren wohl berechtigt. Denn…plötzlich
kamen Bedenken auf bei ihr , ob denn friesenblau
im Landhausstil doch die richtige Wahl für den neuen Farbanstrich der Kommode
seien. Sie entschied sich anders. Berechtigt, wie ich am Anfang schon meinte. Livebericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe
"UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
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Ostermontag, den 21.4.2014
Es ist vollbracht! Die Kommode hat einen neuen Farbanstrich, nicht in blau, nicht in schwarz, sondern...
Nein! Der wird noch nicht verraten!
Sie hat noch weitere Pläne...Sie möchte erst die Wand neu streichen und ein schönes Gemälde über dem Schrank aufhängen. Dann...endlich erst werden wir die neue Farbe der Kommode erfahren. Bericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsereKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
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Ostermontag, den 21.4.2014
Es ist vollbracht! Die Kommode hat einen neuen Farbanstrich, nicht in blau, nicht in schwarz, sondern...
Nein! Der wird noch nicht verraten!
Sie hat noch weitere Pläne...Sie möchte erst die Wand neu streichen und ein schönes Gemälde über dem Schrank aufhängen. Dann...endlich erst werden wir die neue Farbe der Kommode erfahren. Bericht von Marie aus der Nachbarswohnung nähe "UnsereKünstlerVillaManu-Mimi-Marie"
Donnerstag, 10. April 2014
Begegnungen im Leben
Mit einem beklemmten Gefühl erfährst du von ihr, dass sie
auszieht.
Dabei kennst du sie schon sooo lange!
Ein halbes Leben lang?
Selbstverständlich...hilfst du ihr beim Einpacken ihrer
Sachen.
Traurig...trägst du mit ihr zusammen die letzten Habseligkeiten
hinaus.
Tapfer...umarmst du sie ein letztes Mal.
Lachend...wünschst du ihr ALLES GUTE.
Die Tränen dabei versteckend!
Ihr bestätigt euch mehrfach beim Einsteigen in ihr
Auto,
dass ihr euch NICHT …NIEMALS…aus den Augen verlieren
werdet.
Den wissenden Blick dabei versteckend!
Du winkst dem Transporter lange noch hinterher.
Ignorierend, dass sie dich schon längst nicht mehr sehen müßte.
Irgendwann, dann…irgendwann einmal gehst zu mit langsamen
Schritten wieder zurück ins Haus.
Benommen schließt du leise die Haustür hinter dir.
Und du denkst, wieder ein Freund weniger.
Der wissende Blick, die versteckten Tränen, jedes Detail des Abschieds durchlebst du nochmal.
Irgendwann, dann…irgendwann einmal stellst du fest, du stehst ja immer noch im Flur!
Niedergeschlagen verkriechst du dich in dein Bett, in der Hoffnung, dass
diese Gedanken endlich weggehen.
Du kämpfst dagegen an…
Nein, nein...wir schwörten uns, dass wir uns nicht aus den
Augen verlieren werden!
Es war versprochen!
Oder?
Es war versprochen!
Oder?
Nein, nein...so kann...so darf es nicht sein!
Du versteckst dich unter deine Bettdecke.
Nur weg, nur weg hier!
Nur weg, nur weg hier!
Aber du kannst nicht vor deinen Gedanken fliehen!
Genau, in diesem Moment weißt du es!
Ja,
ich habe eben EINEN Freund verloren.
Nein,
ich habe eben schon WIEDER EINEN Freund verloren.
Wie oft...
Wie oft nur...werde ich solche Abschiede noch ertragen können?
Gedanken über das Kommen und Gehen, Begegnungen im Leben eben.
Montag, 31. März 2014
Sehenswürdigkeiten Wiens/Hofmobiliendepot
Was ist ein Depot?
Ich kenne viele Arten. Ein Wertpapierdepot.MEIN Wertpapierdepot (Kicher....).Ein Depot für Fahrzeuge der Straßenbahn. Schon
gewußt, in Wien gibt es ein Hofmobiliendepot!
(geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, Mariahilfer Straße 88,Wien)
Interessant fand ich, wie die Verarbeitung der Möbel allgemein waren. Klappstühle alias Ikea. Ab und an konnte ich es nicht verkneifen, mich in gebückter Haltung unter einem Stuhl die Details näher zu beäugen. Hier ein Klappverschuß, dort Mini-Räderchen und etc.
Interessant fand ich, dass die Besucher an einem mechanischem Gemälde so unachtsam vorbeigehen können. Das Bild stand in der Mitte. Man konnte es sich von vorne und hinten anschauen. Außerdem wurde per Video die Besonderheiten des Bildes gezeigt.Spannend!
Ein Möbelmuseum in bester Lage. Vermutlich nicht das Ziel, wo die meisten Touristenscharren zuerst hinlaufen. Schade. Ich kann euch versichern,
ich war unendlich viele Stunden in dem Haus und war
begeistert. Meine zahlreichen Fotos können dies bezeugen.
Nicht ohne Grund, denn...es soll das "...weltweit größte Museum für Wohnkultur" sein. Na, immerhin!(geöffnet: Di-So 10-18 Uhr, Mariahilfer Straße 88,Wien)
Das Hofmobiliendepot entstand irgendwann einmal so.....
Bis ins 18Jdh. schaffte man die gesamten Möbel, die Teppiche,
die Gardinen,den Hausrat ständig von einem Ort zum anderen. Eben da, wo gerade
die Monarchie geruht sich aufhalten zu wollen.
Man ernannte, ab 1747 wie bei den Franzosen,einen Hofmobilieninspektor
mit der Inventarisierung und dem Transport des höfischen Möbelbestandes von
Kaiserin Maria Theresia .Dazu gehörte auch die Möbelpflege zu
den wichtige Aufgabe des „Hof Mobilien Magazins“.
Nach der Monarchie wurden die Bestände der
Österreichischen Republik übergeben.
In der Gegenwart sind wir jetzt die glücklichen Gäste im
Hause Mariahilfer Straße 88, die solch schöne Möbelstücke bestaunen
dürfen. Zum Beispiel:
Meterlange Regale voll Spucknäpfe. Ja, Spucknäpfe. Laut Wikipedia, wurde
die im 19.Jdh. in der Öffentlichkeit (Saloons, Hotels, Geschäften, Banken) aufgestellt, besonders wo
erwachsene Männer Tabak kauten oder...
Zitat:„…versammelten. Die Verwendung von Spucknäpfen wurde zu
dieser Zeit als ein Fortschritt der Manieren
und der Gesundheitsvorsorge angesehen. Sie wurden aufgestellt, um das bis dahin
übliche Ausspucken auf Fußböden, Straßen und Bürgersteige einzudämmen. In
vielen Städten wurden Gesetze erlassen, die das Spucken in der Öffentlichkeit
außer in Spucknäpfe verboten.“ siehe Link-Wikipedia
Zu sehen sind im Hofmobliendepot zahlreiche Originalmöbeln der Habsburger,
vom Leibstuhl
...stopp....ja richtig, allerlei Stühle rum das tägliche Problem..bis zum Kaiserthron.
Interessant fand ich, dass jeder Habsburger ein Handwerk erlernen mußte. Einige Besitztümer von Kaiser Franz II. (1768-1835) wurden gezeigt. Er war ausgebildeter Tischler. Waren das jetzt seine Lehrstücke?Interessant fand ich, wie die Verarbeitung der Möbel allgemein waren. Klappstühle alias Ikea. Ab und an konnte ich es nicht verkneifen, mich in gebückter Haltung unter einem Stuhl die Details näher zu beäugen. Hier ein Klappverschuß, dort Mini-Räderchen und etc.
Interessant fand ich, dass die Besucher an einem mechanischem Gemälde so unachtsam vorbeigehen können. Das Bild stand in der Mitte. Man konnte es sich von vorne und hinten anschauen. Außerdem wurde per Video die Besonderheiten des Bildes gezeigt.Spannend!
Mein Fazit: Abseits vom Touristiktrubel und dennoch typisch wienerisches im Museum mit Lerneffekt zu erfahren. Empfehlenswert. Gemütliches Bestaunen ohne Zeitdruck durchaus ratsam.
Spartipp:Sisiticket gilt innerhalb eines Jahres für Schloß Schönbrunn Grandtour, Hofmobiliendepot und Kaiserappartements-Susimuseum-Silberkammer-->siehe mein Blogbeitrag .
Spartipp:Sisiticket gilt innerhalb eines Jahres für Schloß Schönbrunn Grandtour, Hofmobiliendepot und Kaiserappartements-Susimuseum-Silberkammer-->siehe mein Blogbeitrag .
Bericht von Marie aus
“UnsererKünstlerVillaManu-Mimi-Marie“/Unterwegs
Freitag, 28. März 2014
Sehenswürdigkeiten Wiens/ Kaiserappartements | Sisi Museum | Silberkammer
Einige interessante Gebäudekomplexe befinden sich in der Innenstadt Wiens.
Alle Audio-Mitschnitte der Hofburg hier siehe -->Link oder als Lesetext -->Link.
Anmerkung bzgl.Gepäck: Ich habe keine Möglichkeit gefunden mein Gepäck aufzubewahren. Lag es daran, dass das Kundenzentrum gerade neu gebaut wird?
Fazit bzgl. Hofburg: Prädikat Sehenswert.Bericht von Marie aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Unterwegs
Zum Beispiel die Hofburg. Seit 600
Jahren diente sie als Residenz der Habsburger Dynastie. Imposant von außen.Unbestreitbar sehenswert ist es auch von innen.Es
lohnt sich allemal ein Ticket zu kaufen, denn....
ihr werdet...für nur ein Ticket...die kaiserlichen Appartements, das
Susimuseum und die Silberkammer im Gebäude bestaunen dürfen.
Die Silberkammer:
Der Volksmund meint...Elstern stibitzen alles was glänzt? Aha, deshalb scheint alles verriegelt in der Hofburg zu sein. Besonders aber in der Silberkammer. Ein Paradies für Elstern. Hier glänzt es wahrlich silbern oder golden, edles
Tafelgeschirr, Porzellan, sogar Back- und Kochgeschirr. Alles Restbestände aus der österreichischen Monarchie.
Besonders verwertbar als Dekorationsidee für eine Party in unserer KünstlerVilla, wenn man sich die riesigen verschnörkelten Kerzenständer intensiver betrachtet. Der Trick: Sie stehen auf Spiegelplatten, die man durch ein simples Stecksystem unendlich verlängern könnte. Ideal für lange, für meterlange Tischtafeln. Abends muß es wohl sehr romantisch ausgesehen haben, das Kerzenlicht widerspiegelnd. Abgesehen davon war es auch notwendig, um Kerzen einzusparen.
Neugierig?Per Link könnt ihr es selbst bestaunen.-->Mailänder Tafelaufsatz
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In das Sisimuseum bin ich ,ebenso wie im Beitrag Sehenswürdigkeit/Mozarthaus, eher "hinein gestolpert". Ich bin kein "Fan" von Kaiserin
Elisabeth und mein Wissen haben ich vorwiegend nur aus den weltbekannten
Filmen mit Romy Schneider --> siehe Wikipedia Sisi-Filme.
Mein
Eindruck war, daß in zarten Ansätzen versucht wird, über Wahrheit und
Mythos aus dem Leben Elisabehts aufzuklären. Hier kann man einige ihrer
Gedichte lesen, die mit vielen anderen Austellungssstücken doch einen
lebendigen Eindruck über ihre Persönlichkeit wiedergeben. Aspekte wie ihre
Kindheit,wie ihren vermeintlichen Gesundheitswahn, wie ihre Ablehung des strengen höfischen Zeremoniell, wie die daraus vermutlich resultierende
Flucht aus Wien, wie ihre vielen Reisen....können wir uns doch ein Bild von ihrem Leben machen.Vielleicht sogar Verständnis für bekannte Reaktionen ihrer Selbst, zeigen. Hierbei möchte ich nicht ins Detail gehen. Alle die gezeigte Indizien in dem Museum konnte ich ohne viel Fantasie haben zu müssen, einige Rückschlüsse aus ihrem privaten Leben ziehen. Ich möchte meine Erkenntnisse nicht hier in meinem Blog schreiben. Ich kann nur auffordern, jeder sollte einmal im Leben das Museum durchstreifen. Vielleicht erkennt man, wie ich, einige Rückschlüsse sogar auf sich selbst. Zumindest die Erkenntnis, dass wohl doch vieles im eigenen Leben mit der Kindheit in Verbindung steht. So scheint es wohl in Kaiserin Elisbeths Leben beeindruckend stark hervor zu treten. Das Sisimuseum, hier eine kleine Einladung live, per Audiogilde, am Beginn der Tour.Live-Mitschnitt des Audiogilde
Die Kaiserappartements:
Beginn der Tour, da...dort...schaut doch...die schöne Kaiserstiege(-treppe) hinauf...
Jedermann durfte, wenn er einen Termin zu einer privaten Audienz bekommen hat, diese Treppe direkt zum Audienzimmer betreten. Die Appartements sind autentisch eingerichtet, wie ich finde. Hier könnte man meinen, Kaiser Franz Josepf hat seinen Schreibtisch gerade kurz verlassen. Und kommt gleich wieder. Immerhin, wohnte er bis zum Schluß hier. Bis 1916.
Vieles habe ich gesehen. Das Arbeitszimmer und
Schlafzimmer. Wie sein Ruf, scheint Kaiser Franz Joseph wohl viel gearbeitet zu haben. Spartanisch eingerichtet.Die Arbeit im Vordergrund.Viele Schicksalsschläge hat er erfahren müssen.
Am Ende kann man die Räumlichkeiten der Kaiserin durchlaufen. Das teilweise Original erhaltene Bad, eine edle
Toilette, ihre bekannten Turngeräte.
Aufgefallen ist mir, daß die Besucher sehr leise im Gegensatz zum Schloss Schönbrunn waren. Alle
lauschten gespannt ihrem Audiogerät.
Spartipp:Sisiticket An anderen Tagen besichtigte ich Schloß Schönbrunn Grandtour und
das Hofmobiliendepot -->siehe mein Blogbeitrag .
Alle Audio-Mitschnitte der Hofburg hier siehe -->Link oder als Lesetext -->Link.
Anmerkung bzgl.Gepäck: Ich habe keine Möglichkeit gefunden mein Gepäck aufzubewahren. Lag es daran, dass das Kundenzentrum gerade neu gebaut wird?
Fazit bzgl. Hofburg: Prädikat Sehenswert.Bericht von Marie aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Unterwegs
Donnerstag, 27. März 2014
Sehenswürdigkeiten Wiens/Mozarthaus
Das Mozarthaus zeigt Wolfgang Amadeus Mozart mit Schwerpunkt seiner Wiener Jahre
(tägl.geöffnet 10-19Uhr, 10€ Eintritt, Domgasse 5, nähe Stephansdom/Innenstadt)
Der Besucher beginnt im 3.Stock des Hauses. Thema: Wien zur Zeit Mozarts Informationen zu seinem
Privatleben, seinen Freunden, Gönnern, Beziehungen zur den Freimaurern und zur
Wiener Gesellschaft.
Wien war beispielsweise in
dieser Zeit mit Paris und London ebenbürtig. Hier lebten 50.000 Menschen
innerhalb und 150.000 außerhalb der Wiener Stadtmauern. Mozart verdiente für damalige
Verhältnisse Stargagen. Stopp...die Betonung liegt auf Star, Stargagen.Nicht wie man allgemein glauben möge, völlig verarmt.
In seiner begehbaren Wohnung (1.Stock) gingen bedeutende Künstler und Prominenz ein und aus. Mozart gab oft in
seiner Wohnung Konzerte.
Im 2.Stock wurde mir die
musikalische Welt seiner Zeit vermittelt.
Wie mir im Film Amadeus falsch vermittelt, war Antonio Salieri nämlich nicht sein ärgster Feind. Sie komponierten sogar gemeinsam
eine Kantate, die aber leider verschollen ist.
Außerdem nahm er Mozarts Sohn als Schüler, damit er eine gute
Ausbildung und aufgrund des bekannten Namens in Wien auch gute Referenzen für
seinen späteren musikalischen Werdegang hat.(mehr Infos unter -->Link)
Sicher...lange hoffte Mozart auf
eine Kaiserhofanstellung. Erst nach 6Jahren wurde sie ihm vergönnt. Dennoch hatte er ein
überdurchschnittlich gutes Einkommen. Er mietete Konzertsäle und gab Konzerte
auf eigene Rechnung.
In der Ausstellung werden ebenso Bettelbriefe von Mozart (mehr dazu -->Link) angesprochen, wobei er um unvorstellbar hohe Summen bittet. Man vermutet, dass es Spielschulden seien, die er begleichen mußte. Spielschulden waren damals
Ehrenschulden. Man notierte diese nicht. Somit kann man diese These nicht nachweisen.
Und voilà...Im 1.Stock
befindet sich die eigentliche Mozartwohnung.
11Jahre lang lebte Mozart
in Wien.13mal sei er umgezogen in dieser Zeit. Die Wohnung, die man besichten
kann, war seine teuerste und eleganteste Wohnung, die er je besaß.
Hier hat er viel
geschaffen zum Beispiel Die Hochzeit des Figaro.
Hier
war einige Monate auch Leopold Mozart zu Besuch.
Ich schritt ehrfürchtvoll durch die
Wohnung. Mit Hilfe der Hinweise des Audiogilde am Ohr ging ich auf Entdeckungsjagd.
Wo könnte Leopold Mozart
während seines Besuches geschlafen haben? Vielleicht hier? Dem Zimmer mit
separaten Eingang?
Oder ...wo stand Mozarts Billardtisch? Laut Inventarliste besaß er eins. Ein Billartisch zu besitzen, gehörte zum Statussymbol
der damaligen Zeit. Wahrscheinlich stand es im größten Zimmer der Wohnung.
Hier muß es sehr laut zu gegangen sein. Ständig waren Gäste im Haus. Ein Baby auch.
Nachweislich war die Lautstärke wohl eher förderlich für seine musikalischen Schöpfungen. Zahlreiche Schüler
unterrichtete er Nachmittags und Vormittags komponierte er. Hier wohnte auch ein
Schüler namens Nepomuk Hummel.
Vieles ist mir in
Erinnerung geblieben. Die Wohnungen wurden aufwändig restauriert.
Ein beeindruckendes Haus. Sehr zu empfehlen ohne, dass man ein Anhänger Mozarts sein müßte. Anschaulich wurde mir multimedial das Wiener Leben des 18.Jhd. näher gebraucht. Die Wissensvermittlung wirkt dabei nicht erschlagend.
Spartipp: Gutschein im Hostel
gefunden(1+1Gratis). Ich fragte einen Passanten
,ob wir gemeinsam hinein gehen könnten und teilen uns den Eintrittspreis. Letztendlich
kam ich kostenlos hinein. Vielen lieben Dank dafür!
Fazit: Ich bin völlig ungeplant in dieses Museum "hineingestolpert". Bin dennoch sehr positiv überrascht. Es macht mich jetzt neugierig auf weitere musikalische Museums-Entdeckungstouren durch Wien.
Nett klingende Hinweise wie:
1a, kleine Episoden Mozart nachzulesen siehe -->Link
1b, somit macht mich das Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien (öffentl zugänglich) neugierig auf einen Besuch meinerseits
2,weitere Musikerwohnungen zu bestaunen siehe -->Link
Und vielen vielen weiteren Tipps, die in den folgenden Blogbeiträgen folgen...
kann ich versichern, dass ein Wienbesuch sich überaus lohnt.
Grüsse aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Unterwegs
Bericht von Marie
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