Dienstag, 30. Juli 2013

Birkenkopf bei Nacht



Ich habs getan! Ja, ich hab es wirklich getan! Und bin ganz stolz auf mich. Gell? Ihr kennt es bestimmt, wenn man etwas getan hat…was man eigentlich vernünftigerweise nicht sollte? Vernunft?! Wer sagt denn, was man darf und was nicht? Ja, ich habs getan….und bin stolz darauf. Nun überwiegt das Glücksgefühl.
Von was ich spreche? Etwa neugierig???? Ja, ich hab eine Nacht ganz alleine draußen verbracht. Nicht in einem Garten, nicht auf dem Balkon, nicht auf dem Campingplatz…ha, nein, wirklich im Freien….mit Blick auf Stuttgart. Und ich kann euch sagen….Es war eine Mischung zwischen Unbehagen, weil ich nicht wußte….was geschehen kann in dieser Nacht…aber auch ein unbeschreibliches Gefühl…alleine…oben auf einem Berg. Namens Birkenkopf in Stuttgart.
Und gespannt wartete ich, auf dass was so geschehen wird.........geschehen wird...???
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BIRKENKOPF-im Volksmund auch MONTE SCHERBELINO genannt-ist kein "normaler" Berg.
Er ist der höchste Punkt im inneren Stadtgebiet, aber dennoch etwas abgelegen.
Der Birkenkopf ist 511 m hoch, aber dennoch sind die letzten 40 m nicht "natürlich" entstanden. Sondern ganze 1.5 Millionen Kubikmeter (!) sind Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg. Vorwiegend gipshaltiges Restmaterial. Bruchsteine hat man hingegen nach 1945 recyceln können. Nähere Infomationen beim Verein Schutzbauten Stuttgart e.V. od.siehe--> LINK
Fazit meiner Übernachtung: WAS FÜR EIN KOMMEN UND GEHEN DA OBEN !!
Mimis Tagebuchauszug von Mittwoch, den 17.7. bis darauf folgenden Tage. Diese Tage waren keine Ferientage.

Mittwoch, den 17.7.2013                                                                        
20 Uhr Vortrag im Planetarium "Nachthimmel über Stuttgart" teilgenommen.
23.00 Uhr auf dem Weg zum Bus. Stelle noch vor dem Haus fest, dass ich meine Taschenlampe vergessen hab. Entscheidung zwischen Bus verpassen od. die Nacht ohne Taschenlampe. Okay. Egal. Schnell zum Bus…
24 Uhr auf dem Birkenkopf oben angelangt. Auf die Parkbank gesetzt. Mit Blick über Stuttgart. Leider Wolken am Himmel. Keine Sterne sichtbar. Grundwissen vom PlanetariumVortrag wohl leider nicht anwendbar. Menschenleer der Berg. Nur ein Liebespärchen am anderen Ende der Plattform war zu hören.Beziehunsgweise lachte nur SIE(!) STÄNDIG. In der Regel finde ich Liebespärchen süß. Sollen sie doch! Ich wünsche Ihnen ALLES GUTE(!)....ABER HIER...HIER....DIESE SCHÖNE KULISSE VOR AUGEN...Also, auf Dauer nervte mich IHR(!) GELÄCHTER. Ob ER wohl das auch denken mag?! Überlege ich so ?!...mit Blick auf die Lichter der Stuttgarter Innenstadt.
0.15 Uhr Bettlager vorbereitet. Und immer dieses Gekicher von hinten. Misstrauen. Ich mach die Augen nicht zu. Irgendwann eingeschlafen.
0.40 Uhr Ich werde wach. Von unten höre ich Stimmen und Taschenlampen leuchten. Gelächter. Eine Gruppe kommt den Berg hinauf. Allerdings höre ich hier oben auf der Plattform kein Gekicher mehr. Demnach bin ich alleine. Noch! Oh Gott, was nun? Hoffentlich bemerkt mich keiner.
0.45 Uhr Es ist eine große Gruppe .Und sie setzen sich ausgerechnet (!) neben mich auf die zweite Bank. Herzklopfen.Schiss.Schutzsuchend in meinem Schlafsack eingemummelt, schaute ich hinüber. Griffbereit ein KO-Gasfläschchen in der Hand.Sie erschrecken als sie mich sehen.Einer fragte, ob das KO-Gas sei, was ich da in der Hand halte? Ich sage nur: "Lasst mich in Ruhe, dann lass ich euch in Ruhe!" „Okay…alles klar…wir trinken auch nicht. Ist nur Wasser. Du brauchst keine Angst haben.Bist du alleine? Was machst du hier? Hast du kein Heim?“ Ich wiederholte nur meinen Satz: "Lasst mich in Ruhe, dann lass ich euch in Ruhe!“
0.55 Uhr Sie sind zu laut. Ich setze mich aufrecht hin und sage: „Also Jungs, nun kann ich nicht schlafen, ihr seid zu laut. Was macht ihr eigentlich mitten in der Woche hier? Müßt ihr nicht morgens arbeiten?“ Ich kann euch sagen...kicher...Das war der Auftakt. Der Auftakt zu einem lange Gespräch.Sie stellten sich vor. Alles Jungs um die 30 Jahre alt. Ich fühlte mich sicher.Ein bisschen wie Schneewitchen bei den Sieben Zwergen.MMhhh...Schmunzel etwas bei dem Gedanken : "Vielleicht sollte ich nicht so viele Märchen anschauen?!" Dabei war die ganze Situation komisch. Stellt euch vor, ich saß ganz allein auf einer laaangen Bank. Alle 12 Jungs hingegen teilten sich die gleichlange Bank daneben. Ganz Gentleman, machte keiner Anstalten etwa während unseres Gespräches sich auf meine Bank setzen zu wollen.
bis 1.50 Uhr Wir diskutierten über die Demokratie, die Geschichte dieses Berges, die Partys hier oben, über Religion. Ich bekenne mich als Atheist. Die meisten der Jungs sind Moslime. Es ist grad die Zeit des Fastens. Deshalb geniesen sie die Nacht, denn ab glaub 4 Uhr dürfen sie bis 21 Uhr nichts mehr zu sich nehmen. Keine Nahrung. Keine Flüssigkeit. Nicht rauchen. Einer wollte mich anleuchten mit seiner Taschenlampe. Ich sagte nein, besser anonym.Die Jungs verkrichen sich irgendwann in eine andere Ecke der Plattform.
bis 2.30 Uhr Nur einer blieb auf der Parkbank sitzen. Wir unterhielten uns weiter. Schemenhaft sah ich seine Gestalt, sein Gesicht. Irgendwann meinte ich, dass er eine angenehme Stimme hat.
2.30 Uhr Alle 12 Jungs gehen nun. Großes Verabschieden. Stelle fest, nette Jungs. Wünsch ihnen alles Gute.Sie sollen bitte alle so bleiben, wie sie sind! Plötzlich Ruhe. Zu ruhig. Stille. Zu still. Nun bin ich wirklich allein.ALLEIN...GANZ ALLEINE...Irgendwann eingeschlafen..eingeschlafen...
5.30 Uhr Es wird hell. Ich mach ein paar Fotos von meinem Nachtlager. Wieder eingeschlafen.
6.00 Uhr Werde wach. Sehe die aufgehende Sonne. Nehme meine Kamera. Zur gleichen Zeit kommt der erste Jogger und fotografiert das gleiche Motiv wie ich.Wir sehen uns stillschweigend an.Ich nicke zum Gruß. Keine Worte fallen.Dann geht er wieder. Schlafe wieder ein.
8.30 Uhr Guten Morgen. Bin stolz auf mich. Ich habs getan. Ich hab hier geschlafen. Der Blick ist schön. Frühstücken. Gemütlich machen. Zwischen die Bruchsteine laufen und fotografieren.
9.00 Uhr Ein Mann mit Buch kommt gemütlich hinauf. Setzt sich und liest. Ab und an beobachtet er mich. Mit einem Lächeln.
9.20 Uhr der erste Fahrradfahrer fährt komplett hoch und stellt sein Fahrrad an die Bank. Die nächste Stunde wird er sich genüsslich sonnen. Ich klettere weiterhin um die Trümmersteine drumherum. Und fotografiere.
9.45 Uhr der zweite und kurz danach der dritte Fahrradfahrer.Eine kurze Runde und hinunter. 
10.30 Uhr die Reinigungskräfte der Stadt kommen. Den Müll von zwei Tagen wegräumen. Grillzeug. Bierflaschen. Plastebecher.Die Müllmänner sehen es nachlässig. Schmunzeld meinte der Eine, das er selbst gerne hier hoch geht zum Grillen. Auch wenn, es verboten sei.Ich erkundigte mich, wie oft sie hier hoch kommen mit ihrem Auto. Ich staunte...DREIMAL...DREIMAL in der Woche. Und in den Ferien sähe es schlimmer aus hier oben.
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11.15 Uhr Sehe einige Wanderer Richtung Gipfel hinauf kommen.
11.20 Uhr Von weiterem höre ich schon die nächste Gruppe.
11.30 Uhr Nein, jetzt muß ich definitiv gehen…denn...ab Mittag bist du hier nicht alleine. Einen letzten Blick über Stuttgart erhaschend....mit dem Bewußtsein...die Nacht und der Morgen waren sowieso viel schöner!!Packe meine Sachen zusammen und gehe mit einem Lächeln im Gesicht.
11.35 Uhr Treffe unterwegs ein Rudel von älteren Herrschaften.Sie sitzen gemütlich auf der Bank. Stelle allgemein fest, Wandersleut grüssen sich. Noch mehr...Es kommt sogar öfters zu vertrauten Gesprächen als ob man sich schon lange kennt. Beschließe auf dem Weg nach unten. ICH SOLLTE ÖFTERS WANDERN GEHEN.
Ende?! Am Fuße des Birkenkopfes angelangt. Ende??! Da kennt ihr mich aber schlecht. Oder vielmehr meinen Schutzengel. Am Fuße des Birkenkopfs fragte mich ein älteres Pärchen, ob es denn weit wäre nach oben. Das war der Beginn einer Unterhaltung. Nach 5 min stellten wir fest, dass wir quasi ehemalige Nachbarn waren. Dass sie aus meiner Heimat stammen. Nach 1.5 h (inzwischen auf die Bank gesetzt) kennen wir unsere Lebensgeschichten in Kurzversion. Kichernd hörten wir uns sagen:
"DAS GIBT ES NICHT, DIE WELT IST KLEIN"…mitten in einem Stuttgarter Wald lernen sich Nachbarn aus einer Heimat kennen, die 600 km entfernt von hier ist. Und ihre Tochter und ich sind in die gleiche Schule gegangen.
14.30 Uhr Im Bus nach Hause.Ich kann es immer noch nicht fassen. Ich denke zurück...
das kichernde Weib, an die 12 Jungs, an den Spaziergänger mit seinem Buch, der Reinigungstrupp, die lustige Wandergruppe auf der Bank und nicht zuletzt...das Pärchen am Fuße des Birkenkopfes.Werde ich meine Landsleute wiedersehen? Welch bewegende Stunden für mich.
Fazit meiner Übernachtung: WAS FÜR EIN KOMMEN UND GEHEN DA OBEN !! Und das mitten in der Woche.
Mimis Tagebuchauszug von Mittwoch, den 17.7.bis darauf folgenden Tage. 
Liebe Grüsse von Mimi aus "UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"

Mittwoch, 26. Juni 2013

Seheswürdigkeiten Leipzigs -2013

Mimi, Marie und Manu waren die letzen 2 Wochen getrennt voneinander an den verschiedensten Orten Deutschlands im Urlaub. Ihre Erlebnisse = mal witziges,mal ernstes...manch kurioses, viel interessantes...Wie? Ihr wollt mehr wissen? Okay, EINIGES verraten wir euch...aber nicht ALLES...ätsch...
HEUTE : "Sehenswürdigkeiten Leipzigs" Marie´s Sommerurlaub 2013
SPÄTER : "Mit Mimi unterwegs im Juni 2013" --> siehe Link (noch nicht freigeschaltet)
NOCH SPÄTER : "Manu im Familienurlaub 2013" --> siehe Link (noch nicht freigeschaltet)
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Heute: Bericht von Marie aus "Unsere KünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/AufReisen
Hallo. Mein Urlaub war geprägt von (welch Überraschung?!) von geistiger Nahrung davor laaange Frühstücksexzessen, im gesundem Wechsel von erzwungener genussvoller Langeweile...
sooo lange bis...bis...ich wieder den Antrieb für neue WissensEroberungen bekam.
BilderIMPRESSIONEN meines Urlaubs folgen jetzt...
VIEL SPAß BEIM ANSCHAUEN...LIEBE GRÜSSE MARIE



Marie vom Völkerschlachtdenkmal Leipzig











Wie? Ihr wollt noch mehr wissen? Okay, hier einige Reisetipps für Leipzig.
"Nikolaikirche Leipzig" (Maries Tipp: Bitte den ---> Link anschauen, dabei nicht das Tiefluft holen vergessen!)und die Decke nicht vergessen...

"Zeitgeschichtliches Forum Leipzig" kostenfreier Eintritt
mit Dauerausstellung und der Sonderausstellung "IS(S) WAS?!"

"Museum in der Runden Ecke Leipzig"
ehemaliges Bezirksamt der Staatssicherheit von 1950 bis 1989

Leipzigs Innenstadt selbst ist ein "Riesiges-ZeitgeschichtlichesMuseum". Es gibt viele Ecken mit  Hinweisschildern über deren Geschichte 1989/90 auf dem jeweiligem Platz.
Da wo man jetzt sooo friedlich dieses lesen kann. Unfassbar.

100 Jahre Zeitgeschichte von 1913 bis 2013 einer bekannten Mädler Einkaufspassage --> siehe Link
(die PDF Datei öffnen anschließend)

"Grassimuseum für Angewandte Kunst" mit der Dauerausstellung
und einer "Praline" (wie ein Museumswärter schmunzelnd zu mir meinte).
Ich spreche von der Sonderausstellung "STARKER AUFTRITT" Experimentelles Schuh-Design...
MeinTipp: gibt einfach bei Google "Starker Auftritt Leipzig Bilder"ein...und
IHR WERDET STAUNEN...
Nachtrag: Ein Design-Schuh aus der Ausstellung kann man käuflich erwerben bei Breuninger --->siehe Link
Grüsse von eurer Marie.

Mittwoch, 12. Juni 2013

Der Lampendieb



Bericht von uns Dreien aus"UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"
Liebes Schwabenländle, wir  stehen seit gestern etwas ratlos da.
MMhh...Dieses reiche Land fragen wir uns grad...hat es tatsächlich offensichtlich nötig, dass alles geklaut wird, was nicht niet-und nagelfest ist. In unserer Abwesenheit wurden diese LiveWebcamBilder von der Polizei sichergestellt während eines Einbruchs in unserer Villa. 
Wir fassen es nicht.Kopfschüttel.
Und was wurde entwendet? Omas allerliebstes Stück...ihr Lampenschirm .
Und es kommt noch schlimmer.
Der LampenDieb besaß noch die Impertinenz (!!)
Manus einzig heiliges kleines Bienchen, was an der Wand einst fröhlich daneben baumelte, 
erbarmungslos an den leeren Haken zu hängen. Nochmals Kopfschüttel.



Tja, sehen wir der Tatsache ins Auge...
eine neue Lampe muss her!
MMhhh…diesmal...etwas neues?…anderes?…besonderes??…individuelles…kreatives?…
natürlich einzigartiges! so wie unsere WG...
Och Mensch...wenn wir so recht überlegen...
eigentlich gut, daß die Lampe endlich weg ist….
Oder nicht?Aber pscht...nicht Oma weitersagen....
Wir berichten weiter.
(Trotzallem)...
Fassungslos berichtet aus „UnsererKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie“/Der Lampendieb

Samstag, 8. Juni 2013

Nachbarschaftshilfe bei Tante Mathilde

Bericht von Manu aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Daheim
Unsere Villa ist selten NICHT mit Leben gefüllt. Jeden Tag entstehen neue KLEINE UND GROßE KUNSTWERKE, denn hier haben wir drei unseren ganz persönlichen Wohlfühl-Wohn-und teilweise Arbeitsraum geschaffen. Solch Lebensart ist der sichere Garant für uns, dass wir Projekte geistig auch zulassen können.Denn...im Kopf beginnt alles...Man muß es nur, wie schon gesagt, es zu lassen, offen sein für Neues...
Kurz...wir haben tausend Idee, nur eben die Zeit nicht...
Aber ab und an...gibt es Momente, wo man "stopp" sagen muß. Wo man innehalten sollte. So geschehen wie am letzten Freitag. Wir waren alle in unseren eigenen KreativWerkstätten mitten im Schaffen jeder für sich. Plötzlich klingelte die Haustür. Eine liebenswerte Nachbarin...nämlich unsere Tante Mathilde, die wir super gerne knuddeln, weil sie einfach wie eine Mutter zu uns ist....
Sie,  ja, sie bat uns diesmal um Hilfe. Ohne lange Nachdenken, kamen wir neugierig aus unseren verschiedensten Ecken des Hauses besorgt heraus gekrochen.
Ein Kleiderschrank sah sie als Problem an. Wir sollten ihr doch bitte helfen den Inhalt mit aufzuräumen. Irgendwie findet sie keinen Anfang und kein Ende.
Während der Besichtigung sah Marie als erste hier das wahre Problem. Ja, optisch war der Schrank zwar klein. Aber...oh je...drinnen war es voll...eindeutig zu voll...im wahrsten Sinne des Wortes "brechend" voll. Deshalb übernahm sofort das Multiorganisationstalent Marie die Regie. Händereibend schickte sie Mimi in die Küche zum Mittagessen kochen. Ähm, naja, als Mimi und unser süßes Tantchen etwas verdutzt schauten. Äußerte sie in strengem Tonfall, dass wir heute mind. 2 Stunden brauchen und nach getaner Arbeit auch Hunger haben werden.Deshalb.
Mit einem vielsagenden Blick zu mir gewand,  öffneten wir staunend den vollgestopften KLEIDERSCHRANK...Mathilde mußte nun zusehen, in einem Stuhl gegenüber sitzend, wie wir den Schrank völlig leer ausräumten. Und es hörte nicht auf. Das war leicht, denn nun kam der wirklich nervenaufreibende Job. Marie in ihrem Befehlston, erklärte nun Tante Mathilde, dass wir ihr nach und nach ein Kleidungsstück zeigen. Sie sollte spontan sagen, ob sie es 1. behalten möchte oder 2. wegwerfen möchte oder 3. sich nicht entscheiden kann. Zunächst ging es sehr sehr langsam voran. Immer wieder erzählte sie uns eine Geschichte zu diesem und jenem Kleidungsstück. Später wurde Mathilde immer mutiger. Immer öfters hörte wir statt ja oder vielleicht...ein konsequentes "WEG DAMIT".
Punkt 2 Stunden später waren wir fertig. Saßen gemütlich am Mittagstisch und bestaunten dabei stolz die 4 Kleidersäcke!...die jetzt einer gemeinnützigen Organisation gespendet werden. Jesses, der Schrank war nun sauber aufgeräumt, unnützes ist draussen, findet aber noch Verwendung bei anderen. Frisch gestärkt und im Bewußtsein eine GUTE TAT Tat vollbracht zu haben...gingen wir wieder zurück nach Hause. MMhh...ob in meinem Schrank am Ende auch so viel unnützes zu finden ist..mmhhh...Warum machen wir es uns immer so schwer, wenn es ums Trennen geht. Egal ob vom ungeliebten  Partner(!)oder eben auch ein nie angezogenes(!?) Kleid.Alles Kopfsache...Denn...im Kopf beginnt alles...Man muß es nur, wie schon gesagt, es zu lassen, offen sein für Neues...
Liebe Grüsse von Manu-Mimi-Marie

Sonntag, 2. Juni 2013

Bewußtes Wahrnehmen unserer Umgebung/ DURCH DAS HÖREN -Teil 3

Bericht von Mimi aus"UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Daheim
Sodele, heute streiken wir. Wir, dass sind Manu und ich (die Mimi). Wie, ihr fragt noch warum? Ja, wie kann es sein, dass wir beide uns Gedanken machen. Nur wegen Marie, weil sie uns neulich diese komische Frage stelte, was wir denn so gerne hören. Ha, was? Als ob wir nichts anderes zu tun hätten. Als ob, wir nur solch Unsinn uns überlegen. Und nun, wo wir ihr eine Antwort gaben...da,...
Na, okay, zugegeben...interessant war es schon. In sich hinein zu horchen. Mal bewußt über unbewußte Dinge nachzudenken. Sicher. Es war auch spannend. Ja, es war spannend für jeden Einzelnen etwas "selbstverständlich alltägliches " über sich herauszufinden.
Ja, es war auch spannend, dem anderen zu lauschen. Ich würde sagen, seit einer Woche hat sich etwas zu uns als Gruppe verändert. Hier in unserer gemeinsamen Villa, haben wir das Gefühl, wir gehören noch inniger zusammen. Ja, wir sind, wie nie zuvor stärker geworden. Es ist wunderbar. Nur eben. Nein, heute Streiken wir.Jawohl!
Wie, ihr wisst immer noch nicht warum? Hab ich das nicht die gaaaaanze Zeit ohne viele Worte(!?) euch versucht zu sagen? Jesses....
Marie hat noch nicht ihr Lieblingsgeräusch erzählt. So und heute wollen wir es wissen. Heute war ein gemeinsamer Tagesausflug geplant. Keine Ahnung, wo Marie eigentlich hin wollte. Ist auch egal. Tja, der fällt flach, weil...weil...wir wollen es wissen. Punkt. Wir streiken.
Es gibt weder Frühstück noch ist der Kühlschrank frei zugänglich. Kicher, dass war Mimis geniale Idee. Ein dickes Schloß hat sie dran befestigt.Haha..
Bevor Marie uns nichts beichtet, solange protestieren wir. Bewegen uns nicht von der Stelle. Ja, schlimmer noch....Wir!...wollen...auch kein einziges! nicht mal ein winzigkleines (!) Wort wechseln mit ihr! So, dass ist glaub unsere schlimmste Strafe. Und wenn das nicht hilft...räusper..gehen wir halt in den Hungerstreik, gell Manu? Das ist unser Plan....mal schauen....wie sich der Tag heute entwickelt. Wir sitzen nun am Küchentisch und warten den Dingen, die da kommen...Gruss von Manu und Mimi
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Fünf Stunden später.
Na ich kann euch sagen. Die erste Stunde gings laut zu in unserer Villa. Aber keine Sorge. Alles wieder ein Missverständnis.Nachdem am Anfang die "Fetzen" flogen....sind wir total gespannt danach mit Marie ausgegangen! Ja, ihr lest richtig..ausgegangen sind wir. Ich erzählte noch so nebenbei, dass Marie heute ein schon lang geplanten Ausflug mit unbekanntem Ziel mit uns vorhatte...Tja...das war eine Überraschung!!!
Es war wunderschööön...He, es war einfach toll. Atemberaubend. Ein Konzert. War es genauer gesagt. Und erst im Konzertsaal erklärte uns Marie, dass sie soooo unbeschreiblich gerne Harfe hört. Nach diesem Konzert haben wir ihre Leidenschaft verstanden. Und sicher, es war ein guter Zug ihr Vorhaben nicht zu verraten, sondern uns live selbst entscheiden zu lassen. Denn auch wir...fanden jetzt nach diesem Konzert ist Harfe ein unbeschreiblich vielseitiges Instrument. mit verschiedensten Ausdrucksmöglichkeiten.---> Link zur "Band" des Abends
Freude Freude...mit viel Freude...habe ich jetzt, die wahnsinng tolle Ehre!!!!nun absolut unsere...da stimmen wir alle drei überein...unsere allerhöchste LieblingsMelodie,(schon seit Kindheits-bis ins ErwachsenenAlter hinein)...aus einem Märchen vorzustellen, jeden Winter begleitet es uns,
darf ich vorstellen? (mein Herz! ich bin so aufgeregt!)....
HIER IST EINE wunderschöne Melodien aus dem Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbödel"
Schmunzel. Wenn Männer wüßten, wie leicht sie unser Herz eroberten könnten...nur mit diesem Lied...Voilá...Hier ein Teilauszug aus ihrem Konzertprogramm....

Ein unvergesslicher Tagesausflug incl.Konzerteinladung. Wir danken dir Marie! Weißt du...ja, wir sind wahrlich eine perfekte
WGemeinschaft. (ab und an)Streit-(aber dennoch)Liebe-(am Ende bedingungsloser)Zusammenhalt.
Bericht von Mimi aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Daheim

WAS IST DAS? Des Rätsels Lösung...

Nachtrag vom Sonntag, den 2.Juni 2013
Bericht von uns Dreien aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Daheim
Ich gratuliere, denn des Rätsels Lösung ist…voilá einer hats richtig erraten...
JA, RICHTIG...DAS ALLSEITSBEKANNTE SCHWEINEÖHRCHEN.
nähere Infos siehe --> Wiki-Link
In solch verrückten extrem wechselnden Wetterperioden, beschlossen wir nämlich…spontan unseren NachbarsBäcker (unseres Vertrauens) zu besuchen, ihn…
jetzt kommts…ihn einzuladen zu einem deftigen MittagEssen, denn im allgemeinen können solch Lebensmittelhandwerker ihre eigenen Produkte nicht mehr sehen...im Sinne von selbst verspeisen.
und zum Dank, durften wir unserem Bäckermeister über die Schultern schauen...
Wobei wir die Veränderung der Schweineohren besonders faszinierend fanden.
Denn...die Teiganordnung ist für die ganz typische Herzform verantwortlich. Hierbei liegt der Teig nicht platt auf dem Backblech, sondern viele viele dünne Teigscheibchen liegen senkrecht nebenbeiander zusammen, somit geht der Teig nicht in die Höhe sondern in die Breite. Die Bräunung ist schlichtweg der Zucker in den Blätterteigfreiräume, der während des Backprozesses karamelisiert.
Und? Lust auf ein Schweineöhrchen? Wenn ihr demnächst eins geniesen solltet, denkt an uns. Das würde uns freuen.
Die Metamorphose jetzt nochmal an Hand von Bildern:
1. Bild eins...so werden die tiefgefrorenen Rohlinge auf das Backblech gelegt.












2.dann für ca. 20 min in den Ofen...und ....















dann sind sie zu erkennen...unsere Schweineohren, die groß oder klein in vielen Ländern bekannt sind. Auch in der ehemailgen DDR gab es die immer in den Backstuben, trotz Mangelwirtschaft.



















Mittwoch, 29. Mai 2013

WAS IST DAS ???Mmhh...

Eben schönster Sonnenschein...im nächsten Moment wiederum
strömt das Wasser vom Himmel hernieder. Jesses! kopfschüttelnd...
Na, egal...wir sehen es gelassen, denn...wir haben
für euch ein Spiel vorbereitet.
Lust, auf ein kleines Rätsel ? (siehe Bild)
IRGENDEINE IDEE??? WAS DAS IST???
Dann...viel Spaß beim Erraten!
Einen händereibenden kichernden Gruss von uns DREIN...
aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/Daheim
Bild Nr. 2 als Nachtrag vom 30.5.2013

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Nachtrag vom Freitag, den 31.5.2013
Ooooh, ohhh unsere freche  Mimi spielte uns (euch)einen Streich. Das Bild veränderte sie in schwarz/weiß. Na kein Wunder....da kann man schwer erkennen, was dort zu erraten ist.
Marie hat das richtige Originalbild in zwar in Farbe eben veröffentlicht siehe unten.
Somit nochmals unsere Frage: Was macht man am besten bei diesem Aprilwetter? Unser Ideenvorschlag siehe Bild 3.
Bericht von Manu/Marie (ohne Mimi!) aus „UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie“/Daheim