Sonntag, 5. Mai 2013

Unter der Erde Nürnbergs (Stollen, Bunker , Felsengänge)

Manu in geheimen Gängen unter der Kaiserburg...
Langeweile in Nürnberg? Der Förderverein Nürnberger Felsengänge e.V. bietet unterschiedlichste Führungen in Nürnberg an. Der absolute Renner sollen die "Führungen durch die historischen Felsengänge"sein...siehe ---> Link

Noch besser gleich samt Freundes- und Bekanntenkreis incl. Bierverkostung. Die deluxe Ausführung mit deversen Speisen als Tagesschmaus ebenso buchbar...siehe ---> Link 

Tja, auch ich wollte eine Eintrittskarte für solch ein Erlebnis(ohne Bier!) am Samstag, den 4.Mai erwerben. Räusper und das möglichst spontan 10 min vor Beginn.MMhh...Ich bin nun nicht die einzigste Touristin, schon gar nicht an einem Samstag bei schönem Wetter und erst recht nicht...kurz vor Beginn der "Blauen Nacht" eines jährlich wiederkehrendes Ereignis mit natürlich erhöhtem Stadtbesucheraufkommen. Pech gehabt.
Dann war eben mein Ziel, die mittelalterlichen Verteidigungsgänge der Stadt. Okay, zuvor mußte ich peinlichst berührt googlen, was überhaupt Kasematten seien. Nun hier , für die ebenso Ahnungslosen unter euch...siehe Wikipedia ---> dazu:
"Eine Kasematte (von mittelgriechisch chásma[ta], „Spalte, Erdschlund, Erdkluft“; über italienisch casamatta, „Wallgewölbe“, und französisch casematte ins Deutsche gelangt) ist ein vor Artilleriebeschuss geschütztes, unterirdisches Gewölbe im Festungsbau."Zitatende.
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Und spezial Wikipedia über Kasematten in Nürnberg:
"Schon seit 1545 erheben sich aus dem Graben hinter der Nürnberger Burg die gewaltigen Basteien des Baumeisters Antonio Fazuni. Zur Zeit ihrer Errichtung einmalig in Deutschland, erregte die imponierende Anlage weithin Aufsehen und diente vielen anderen Städten als Vorbild. Dieses im Zweiten Weltkrieg weitgehend unversehrt gebliebene Baudenkmal ist noch heute ein Zeugnis ersten Ranges für den Festungsbau der Renaissance in Deutschland. Im Inneren führen steile Treppen hinab zu spitztonnengewölbten, beschusssicheren Verteidigungsgängen tief unter den Basteien der Kaiserburg, den Kasematten."Zitatende siehe --->Wikipedia Link
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Ganz witzig, muß ich noch nebenbei erwähnen, dass ich letztendlich meinen Referenten nur für mich alleine hatte. Ätsch.Ich buchte nämlich die "Besichtigung der Kasematten und Lochwasserleitung" dann doch...mmhh...notgedrungen...Keine Ahnung von der Materie, aber schauen wir mal...Interessant war es allemal, denn ist schon Hammer, was sich unter unseren Füßen alles abspielt. Die Gänge da unten sind lang, länger. nein, endlos scheinend lang. Wie auch in einem Bunker, scheint die Zeit unten stehen zu bleiben. Und wie massiv alles gebaut wurde!Auch unter welchen Umständen, die Bauern und Bürger als Arbeitskraft herangezogen wurden.Mein Referent hat viel erzählt. Leider kann ich davon nicht viel so genau wiedergeben.So völlig ohne Notizzettel.

Okay...Eine Erkenntnis hat sich tief eingeprägt. So wie einem beim Wort "Wasserströme" und deren Kraft ich sofort an Wasserfälle denke. Hab ich die ganzen Gänge entlang...die fatalen Auswirkungen der Luftströme an den trotz(!) massiven dicken Mauersteinen begeistert und erschreckend beobachten können. Der Wind, der jahrhundertelang immer an der gleichen Stelle, nämlich an den Verteidigungsschlitzen für die Waffen vorbei weht Richtung zur gegenüberliegenden Wand. Die starken Beschädigungen der halb zerfressene Steinen an der Wand  ähnlich wie bei einem Wasserfall. Der Effekt wird verstärkt durch die Abgase seit der Industrialisierung. Genau in der Wind-Einflugschneise hat man glaub schon in den 70er Jahren begonnen, Fenster zu bauen, mit einem Autoscheibenwischer dran. Damit man ohne diese Luke öffnen zu müssen, trotzdem den Durchblick hat. Zur Belustigung der Besucher, inbesondere der einzigen Restteilnehmerin...ICH...Fazit. Kopfschüttel...Auch Luft...ein Hauch von nix, kann imensen Schaden nehmen!
Schießöffnungen(2)
Aus solch einem Fenster schaute ich raus. Einen Tag später hatte ich nichts eiligeres zu tun, dieses Fenster zu suchen. Ich lief die Kaiserburg drumherum...und siehe da...Ich habs gefunden. Bild "Schießöffnungen(2)" zeigt hier, was mein Referent mir erklärte...nämlich es gab einen separaten Links- und einen Rechtsschlitz zur Verteidigung. Wenn Sie das Bild vergrößern, dann sehen sie es sehr gut. Stellen Sie sich vor. Ich stand hinter einer meterdicken Wand und schaute in Augenhöhe hinaus ohne mich bücken zu müssen.

Schießöffnungen(1)



Auf Bild(3) sieht man regelmäßig
Gitteröffnungen.Ja,ja...unvorstellbar...Diese Kaminabzugsöffnungen bestaunte ich innerhalb der Mauern.Dazu mußte ich nach oben schauen.Spitze.

Kaminabzug Bild(3)





Einzigartig war die neue Bauweise der Mauern.Keine durchgehende gerade Mauer, sondern viele spitze Ecken, dann runde Türme, dahinter nochmal ein Teil mit völlig anderer Baulinie. Bitte nicht falsch verstehen, durchgehend ist die Mauer schon!! Aber optisch müsste man genau hinschauen. Dadurch hatte die Burg weniger Angriffsflächen und....die Rechnung ging auf.
Eine der bedeutendsten Kaiserpfalzen des Heiligen Römischen Reichs....

wurde niemals
eingenommen.





Soviel zum Thema Verteidigung. Mitten in der Führung ging es dann durch steile Treppe eine Etage runter!!! Da wo man das Trinkwasser sammelte und weiterleitete.

Diese Felsengänge sind schmale, kaum mehr als 60 cm breite, insgesamt ca. 2 km lange, meist aufrecht begehbare Stollen zur Gewinnung und Weiterleitung von Wasser.
Mit der Einführung der zentralen Trinkwasserversorgung wurden diese jahrhundertealten unterirdischen Wassergewinnungsanlagen überflüssig.
Ich habe im Internet einen Bericht der "Nürnberger Nachrichten" entdeckt.Schauen Sie bitte. Während einer Führung dürfen sie ebenso, wie ich ein 600 Jahre altes Wasserrohr bewundern. Bericht aus der Zeitung siehe ---> Link 
Bei dem nächsten Besuch Nürnbergs freue ich mich auf den "Historischen Kunstbunker".
Schon aus Neugierde. Denn immerhin: Mein "Verein Schutzbauten-Stuttgart e.V." bietet ein ebenso umfassendes Wissensangebot für unsere Stuttgarter Besucher.
Bericht von Manu aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/AufReisen

24STUNDEN live-Reportage aus Nürnberg(1.Tag)

Eiltelegramm 20 Uhr Nürnberg Innenstadt:
war eben 5 Stunden im Stadtmuseum Fembohaus (stopp) hab eine Bloggerin draußen bei ihrer Arbeit kennengelernt (stopp) anschließend eine Einzelführung in den Kasematten(stopp)das sind Verteidigungsgängen unter der Kaiserburg(stopp)und nun geh ich in die „Blaue Nacht“(stopp)ist eine Aktion mit Lichterinstallationen(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“

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Eiltelegramm 2Uhr Nürnberg Innenstadt:
Die „Blaue Nacht“ ist absolut sehenswert(stopp)die Innenstadt ist blau erleuchtet(stopp)auf großen Häuseraußenflächen bewegte Lichtprojektionen zu sehen(stopp)auch auf der Kaiserburg(stopp) siehe Bild(stopp)das ist genial
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“






Nähere Informationen meines 1.Besuchertages in Nürnberg:
1.Einen gesonderten Blogbeitrag hab ich über das sehenswerte "Stadtmuseum Fembohaus" geschrieben...
Manus Bericht hier nachzulesen siehe ---> ManusLink 

2.Eine Blogerin bei ihrer Arbeit...oh lasst euch überraschen...siehe demnächst (brauch die Genehmigung der Blogbesitzerin...noch in Bearbeitung)

3. Meinen Bericht über das Erlebte unter der Kaiserburg Nürnbergs, ätsch...sogar eine Einzel-Führung(!) der "Kasematten und Lochwasserleitung
PS: selbstverständlich hab ich mich peinlicherweise gleich als "sozusagen" Kollegin vorgestellt...
als Referentin im Verein Schutzbauten-Stuttgart eV....mmhh...hätte ich nie gemacht, wenn die Gruppe größer wäre als nur ICH...mmhh....
Manus Bericht "Unter der Erde Nürnbergs" hier nachzulesen siehe ---> ManusLink

4.Unvergessen die "Blaue Nacht"...noch mehr darüber von mir...siehe ---> ManusLink

 



Freitag, 3. Mai 2013

24STUNDEN live-Reportage aus Würzburg(3.Mai)

Eiltelegramm 12 Uhr Würzburg StudentenWG:
meine geplante weitere Reise ist geplatzt(stopp)es geht nicht an die Nordsee(stopp)nun werden gerade alle Signale ins web.de gesendet(stopp)wo soll Manu hin Fragezeichen(stopp)keine Ahnung derzeit(stopp)warte auf verschiedenste Antworten noch(stopp)dann kommt die Entscheidung(stopp)hoffentlich(stopp)Nürnberg wäre eine gute Notlösung(stopp)hab noch keine Unterkunft(stopp)aber drei Museen, die mich interessieren(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“

Idee:hab meinen Schlafsack dabei...also zur Not machen wir eine Reportage über : "Menschen, die unter Brücken leben mitten in Deutschland 2013"
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Eiltelegramm 20.00 Uhr Würzburg Hbf:
Tja, ich habs geschafft(stopp)es kam eine Antwort aus dem großem Netz(stopp)ein Hoch auf die Erfindung des webs(stopp)hab eine Unterkunft bei einem Lehrer(stopp)juhu, und die beste Notlösung(stopp) die man auf die Schnelle noch regeln hätte können(stopp) meinem Schutzengel gefiel die Möglichkeit wohl doch nicht(stopp)Manu unter der Brücke alleine in Nürnberg unter Obdachlosen(stopp)sitze grad im Zug(stopp) auf der Reise zu meinem unbekannten Lehrer(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“

Donnerstag, 2. Mai 2013

Die Würzburger Residenz (besichtigt am 2.Mai 2013)

Zuallererst muß ich bemerken, dass die  Würzburger Residenz  ,wenn man in der Nähe ist ein Pflichtbesuch wert ist.Nicht umsonst, wird es mit einem Lächeln auf den Lippen als "schönstes Pfarrhaus Europas" bezeichnet. 1981 wurde es von der UNESCO zum Weltkuturerbe ernannt. Schade finde ich, dass dieses Gebäude eigentlich nie wirklich, ausgiebig genutzt wurde. Mal Baubeginn, eine Zeit des Baustopps...dann das nächste Teilgebäude. Die Zeiten verändern sich. 1802/1803 plötzlich gehörte Würzburg dann zu Bayern und damit war es eine unbedeutende Nebenresidenz des bayrischen Königshauses. Klar, um München herum, gibt es ebenfalls wunderschöne Bauten.Schade, weil damit besaß die Stadt ein Schloss von europäischer Dimension. Wahnsinn. Eine Tragik, die mir mehrfach von Bürgern erzählt wurde.
Nun zurück zur Besichtigung. Ich empfehle eine Führung, die sowieso im Eintrittspreis enthalten ist. Und auch fortlaufend geführt werden. Mit Ticket kann man sich dennoch frei im Schloss bewegen, außer in ein paar besonders wertvollen Zimmer (nur durch Führung). AudioGilde gibt es nicht. Schließfächer sind mittelgroß und sie sind nicht öffentlich zugänglich. Nur mit Eintrittskarte.
Was mich beeindruckt hat? Aaaalless! Das etwas "bessere" Treppenhaus ist der Hammer. Ich höre praktisch die edlen Reisekutschen durch die großen Türen hineinfahren, wenden um dann vor der Treppe zum Stehen zu kommen. Einfach Hammer.Der Hausherr kommt je nach Stand des Besuchers dem Gast zur Begrüßung entgegen. Mein höchstpersönlicher Besuch beim  Regenten, würde er wohl noch gemütlich im Speisesaal sitzen bleiben. Tja, so sind die Unterschiede. Schmunzel. Beim Hinaufschreiten der Treppe muß man einfach (!!) die Luft anhalten und hinaufschauen. Das muß man gesehen haben! siehe --> Link
Kleiner Tipp, auch ab und zu mal nach unten schauen, die Museumswärter sehe nämlich beinahe halbstündlich(!) Gäste gefährlich die Treppen runter/rauf-purzeln.
Bei einer Führung wird Ihnen das Deckengemälde sehr schön erklärt.


Ich darf nicht vergessen, das "bessere" Durchgangszimmer in den Garten (den Gartensaal) zu erwähnen. Von dort beginnen auch die Führungen. Einfach exzellent...Bewundernd auch die Gemälde in 3D-Optik. Rätselnd, hängt da ein Bein nun wirklich oder ist es gemalt ?!

So schreitet man nun von einem prachtvollem Saal in den nächsten. Ist schon geblendet dabei. Soviel Schönheit kann man nicht toppen...Oder? Oder doch? Ja, kann man. Im Spiegelkabinett staunt dann der letzte. Sogar Kuturbanausen! In diesem Pomp. Na okay, es ist ja auch ein Pfarrhaus.Schmunzel. Alles reih um sooo luxuriös, dass man die kleinen Türchen nicht sieht. Für die Bediensteten. Schade, dass in der Führung keine Räume für das Personal gezeigt werden, wie in manch anderem Schloss.


Hier mal zu sehen...solch ein Mini-Türchen für Bedienstete. Wie schnell sich Augen und der Mensch an solch Pracht gewöhnen kann, fällt einem im Grünlackiertem Zimmer auf. Diesen Link dazu bitte anschauen. Schön, gell? Allerdings sah es nach 1945 ganz ganz anders aus. Siehe meinen Bildern.
Würburger Residenz nach 1945

Zum Anschluss noch einen Blick in die Hofkirche. Ebenso wie der Garten ist dies frei zugänglich. Kurz noch Luft schnuppern im Garten.
Ein Picknick im Grünen bittet sich da an.

In der Hofkirche hat mich das eine Türschloss fasziniert. Also bitte unbedingt beachten.

Durch anschließendes Gespräch mit der Aufsicht erhielt ich noch den Hinweis, zum alljährlichen Mozartsfest vorbeizukommen. Ich zitiere aus dem Intenet:
"Der Beginn des Mozartfestes wird jeweils am Eröffnungswochenende mit kostenlosen Konzerten beim "Mozart-Tag" in der Würzburger Innenstadt gefeiert. Anschließend geben sich mehrere Wochen lang namhafte Solisten, Dirigenten und Orchester in Würzburg die Ehre."

Aber auch für die schon erwähnten Kulturbanausen (kicher)...Wie wäre es damit? Zitat:
"Die spektakuläre Produktion "Breakin' Mozart", die am 1. Juni 2013 von der DDC (Dancefloor Destruction Crew) in Würzburg uraufgeführt wird, verbindet Breakdance mit Musik von Mozart und zeigt, dass Headspin und Menuett näher beieinander liegen, als man denkt.Das Tanzprojekt "cool memories" mit Jugendlichen und Älteren in Zusammenarbeit mit dem tanzSpeicher Würzburg und das Ballett "Cyrano de Bergerac" des Mainfranken Theaters zu Musik von Mozart zeigen, wie gut Mozart und Tanz zusammenpassen." Voilà mitsamt Video zum "Schnupperglotzen"siehe Link
 und siehe --->Video !!! Schaut euch das an! Da muss man doch hin!!! Oder etwa nicht?
Man könnte noch besichtigen :
1.Die historischen Weinkeller...---> siehe Link 
2. Der Weinfest-Klassiker im Hofgarten der Würzburger Residenz…--->siehe Link
3.eben die anderen Dinge, wie schon einen Blgbeitrag davor erwähnt...---> siehe Link

Bericht von Manu aus "UnsereKünstlerVilla Manu-Mimi-Marie"/AufReisen

24STUNDEN live-Reportage aus Würzburg (2.Mai)

Eiltelegramm 12.00 Uhr Würzburg Innenstadt:
in Würzburg alles wieder friedlich(stopp)Residenz besichtigt(stopp)man nennt es das schönste „Pfarrhaus“ Europa(stopp)kommt Versailler Schloss ziemlich schon nahe(stopp)UNESCO Kulturerbe(stopp)Hunger(stopp)später besuche ich meine Studentin bei einer Vorlesung(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“






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Eiltelegramm 15.00 Uhr Würzburg Innenstadt:
gemütliches Schlendern durch die Stadt(stopp)ganz nette Cafes(stopp)nähe Marktplatz zum Beispiel "Der Stachel"-romantischer Innenhof(stopp)in einem verschlafenem Eckchen(Lusamgärtchen) ist Walter v. der Vogelweide begraben(stopp)über die Alte Mainbrücke spazieren(stopp)mit Blich zur Festung Marienberg(stopp)Telegrammende-
Kurz: Würzburg ist wie Heidelberg überschaubar, zu Fuss erkundbar, aber dennoch sehr schöne Innenstadt,trotz dass es am 16.März 1945 zu 80% zerstört wurde.
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“


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Eiltelegramm 17.00 Uhr Würzburg Universität:
Manu als Studentin live in der Uni eingeschlichen(stopp)ein Teilseminar über Ethik besucht(stopp)alte Texte-"Nikomachische Ethik"-

gemeinsam mit anderen Studenten(stopp)von Aristoteles analysiert(stopp)das Falkenhaus bewundernd(stopp)-Telegrammende-
Es ging um Dinge, wie....praktisches Handeln, Verhalten, Affekte, Triebe, Aretè, Glück...uralte Texte(2500 Jahre), die immer noch aktuell sind...
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“

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Eiltelegramm 21.00 Uhr Würzburg StudentenWG:
Mein Bilder von der Residenz gezeigt(stopp)wurde zum Essen eingeladen(stopp)Hauptgericht und Nachtisch war...(stopp)leckeren selbstgemachten Schokoladenpudding(stopp)mmhhh lecker(stopp)müde(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“
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Nachtrag:
Die Würzburger Residenz stelle ich in einem eigenen Blogbeitrag vor...siehe --> Link
Außerdem hier noch einige Bilder vom Tag....
 ein 600 Jahre altes Gasthaus,
"Weinhaus zum Stachel" genannt...
sehr bekannt...und nähe Marktplatz gelegen in einer Seitengasse...
allerdings seit März 2013 geschlossen...
näheres über die Presse....
siehe --> Links

 Beim Spaziergängchen durch die Stadt entdeckt...
Das "Lusamgärtchen"
nicht lohnenswert, weil es nicht viel zu sehen gibt...
Hier vermutet man Walter von der Vogelweide sein Grab

aber dennoch beeindruckend, wenn man bedenkt, wie alte dies ist...
immerhin...
hier zu sehen...
eine originale Arkadenreihe des romanischen Kreuzgangs...
Ich zitiere Wikipedia dazu:
"Um das Jahr 1200 wird dem Minnesänger schließlich durch Kaiser Friedrich II. ein Lehen in Würzburg zugesprochen. Im Neumünsterstift verbrachte er seine letzten Lebensjahre und verstarb um 1230 in Würzburg. Im Lusamgärtchen, dem vermuteten Ort seiner Grabstätte wurde ihm ein Denkmal gesetzt. Dort ließ die Stadt 1930 einen Gedenkstein errichten."Zitatende-....aha, eine Altersversorgung gabs auch schon im Jahre 1200....man muß halt singen, sprechen, singen....blablabla...mal schauen, wie es mit meiner Rente mal aussieht....Gruss Manu

Mittwoch, 1. Mai 2013

24STUNDEN live-Reportage aus Würzburg(Demo der Rechten Szene) 1.Tag



Eiltelegramm 11.30 Uhr Würzburg Hauptbahnhof:
Hilfe, wo bin ich hier gelandet(stopp)hier herrscht der Ausnahmezustand(stopp)viele Gruppen zerstreut rumstehend(stopp)erwartungsgeladene Stimmung(stopp)ständiges um-sich-schauen(stopp)Innenstadt abgesperrt(stopp)auch kein Autoverkehr in der Stadt(stopp)starkes Polizeiaufgebot(stopp)Hubschrauber im Dauereinsatz(stopp)Manu mittendrinnen und wusste von nix(stopp)eingeschränkt mobil, da mit großer Tasche unterwegs(stopp)und könnte NOCH NICHT MAL SCHNELL WEGRENNEN(stopp)
Fazit: aaaallles sehr beunruhigend/unheimlich
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“
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Eiltelegramm 13.00 Uhr Würzburg Bahnhof Richtung Marktplatz:
stehe ratlos da mit Reisetasche(stopp)müsste Richtung Marktplatz zum vereinbarten Treffpunkt(stopp)Handyakku fast alle(stopp)stoße immer wieder auf Polizeisperren(stopp)Sackgassen-wieder zurück(stopp) hier und da Gruppen, die durch Häuserdurchgänge rein und raus huschen(stopp)endlich der Marktplatz(stopp)verschiedene Infostände aufgebaut, jüdische Musik auf der Bühne(stopp)ganz idyllisch, wenn da nicht immer der PolizeiHubschrauber über einem wäre(stopp)
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“
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Eiltelegramm 15.00 Uhr Würzburg Bahnhof Richtung Marktplatz:
Mein Nachtlager endlich gefunden und gleich Reisetasche abgeben(stopp)danach durch die Stadt laufen(stopp)Interviews geführt mit Würzburgern und Polizisten(stopp)auch mit einigen Hobbyfotografen im Gespräch gewesen(stopp)Bilder ausgetauscht(stopp)Telegrammende-
Bis Abends unterwegs durch die Stadt. Offene friedliche Diskussionen mit fremden Menschen geführt
auf autofreien Straßen im Jahre 2013!!!
Warum dürfen Rechtsradikale demonstrieren in Deutschland auf offener Straße?
Okay, wir leben in einem freien Land mit freier Meinungsäußerung.Wer hat das Recht bestimmen zu wollen, ob ja oder nein?
Bei dem riesigen Aufgebot an Polizei und deren komplette Organisation,wer sollte hier beschützt werden? Die Rechtsradikalen oder die Andersdenkenden oder beide voneinander?
Fazit: Es lag eine spürbar merkwürdige Stimmung in der Luft.
Heute war, weder bei der Demo der Rechtsradikalen noch der Gegendemo, keine Gewalt im Spiel. 
Gut so, denn ab heute hab ich ein wenig erahnen können, wie es war, 
zu einer Zeit, wo es noch blutige Straßenschlachten gab zwischen Links und Rechts wie in der Weimarer Republik
Bericht von Manu 24STUNDEN live-Reportage aus „Manu auf Reisen“
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Der Tagebericht aus der Sicht der Presse MAIN POST --> siehe Link



Siehe Bild...ganz dahinten schwingen die Rechten ihre Fahnen. Das Bild hab ich fotografiert kurz bevor sie in einer abgeriegelten Ecke am Bahnhof ihre Kundgebung abhalten und dann ebenfalls vollkommen isoltiert in die Züge nach Hause geschickt werden.




Hier sieht man die Leute der Linken und der Andersdenkenden zum Blick zu den vorbeiziehenden Rechten. Dazwischen ist schon seit den Abendstunden einen Tag vorher durch meterdicke Absperrgitter und deren PolizistInnen.















Anhang: Ein Flugblatt, was verteilt wurde. Es geht um eine "Bürgerinitiative soziales Fürth"


(BSF).Scheinbar eine normale Broschüre, nett mit einem Kindergesicht,ganz harmlos. Bis man den Text liest...siehe meine Bilder...
Ich zitieren Forderungen aus dem Prospekt:
-Streichung der Förderungen linksextremistischer und antideutscher Projekte in der Stadt Fürth
-Einführung von Umwelt-und Kulturtagen in städtischen Schulen, anstatt sogenannter Antirassismus-Veranstaltungen mit türkischem Bauchtanzgruppen
hier mehr von der Presse nachzulesen über diese "Bürgerinitiative" --> Link